PiJuice, der offizielle Akku für den Raspberry Pi!

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Der beliebte Einplatinen-Computer im Scheckkartenformat Raspberry Pi wird mobil. Mit der Vorstellung eines mobilen Akku-Kits namens PiJuice sorgt ein britisches Entwickler-Team um Projektleiter Aaron Shaw dafür, dass mit dem Raspberry Pi künftig noch mehr kreative Anwendungen möglich sind. Finanziert über die PiJuice Kickstarter-Kampagne, die 124.000£ und damit 1.200% des anvisierten Funding-Zieles von 10.000£ einbrachte, kommt der PiJuice als ultimatives Modul für mobile Raspberry Pi Projekte in Kürze auf den Markt.

Der kleine RasPi wird erwachsen und mit PiJuice portable

Der RaspberryPi genießt ein ungeheure Popularität. Seit drei Jahren zieht der Winzling das Interesse zahlloser Bastler, Nerds und Technikfreaks auf sich. Neben dem günstigen Preis von rund 30 Euro sind es vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, die den handlichen Einplatinen-Rechner so beliebt machen. Ob für Anwendungen aus dem Bereich Smart Home, als Multimedia-Zentrale oder zum Aufbau eines Touchscreen-PCs – das Anwendungsspektrum ist weit gestreut und eine rege Community bringt regelmäßig weitere Projekte auf den Weg. Mit den aktuellen Modellreihen Raspberry Pi A+ und B+ und allen voran dem neuen Raspberry Pi 2 Modell B (hier unser NetzNews Beitrag dazu) wurde nun die neue Generation der Raspberry Rechner eingeläutet. Durch das Plus an Leistung erweitert sich das Nutzungsspektrum um einiges. Sogar Anwendungen auf der Basis von Windows 10 sind mit dem aktuellsten RasPi möglich.

PiJuice
PiJuice

Mit dem PiJuice, der ebenfalls rund 30$ kosten soll, ist der Raspberry Pi nun sogar fit, um seine Stärken im mobilen Einsatz zu zeigen. RasPi und PiJuice sind das ideale Paar für alle tragbaren Raspberry-Projekte, zumal das Akku-Kit dieselbe Baugrößer wie der PC aufweist.

PiJuice: flexible Stromversorgung für den RasPi

Der PiJuice kommt als eigenständiges Modul und wird via GPIO Steckleise mit der Rechnerplatine verbunden. Der integrierte 1.400 mAh-Lithium-Ionen-Akku liefert bis zu 6 Stunden kontinuierlichen Strom. Das Kit unterstützt Akkus mit 5.000 und sogar 10.000mAh. So sind Laufzeiten bis 28 Stunden möglich. Mehr LEDs informieren dabei über den Ladezustand. Das intelligente Power-Management versetzt den Pi in den Ruhezustand, sobald der Ladezustand kritisch wird. Eine integrierte Echtzeituhr ermöglicht intelligente Zeitsteuerung und automatische Wake-up-Funktion.

Um das PiJuice Kit noch vielseitiger nutzen zu können, ist sogar der Anschluss eines 6V-Solar-Moduls vorgesehen. Mit der Solar-Version, die für rund 90$ zu haben sein wird, kann der RasPi völlig autark betrieben werden. Sie ermöglicht den Einsatz in Wild-Kameras, Wetterstationen und anderen Outdoor-Projekten, die eine kontinuierliche Stromversorgung ohne Netzkabel brauchen.

Die ersten PiJuice sollen ab Mai 2015 zunächst an die Kickstarter Backers und dann auch an die breite Masse ausgeliefert werden.

Fazit: Der PiJuice ist mehr als ein nettes Gadget, er ist die sinnvolle Ergänzung zum Raspberry Pi, um neue mobile Projekte für Schule, Freizeit und vieles mehr anzuschieben. Die Entwickler stellen beispielsweise Maker-Projects wie die Nutzung als Spielekonsole oder Pocket-Kamera vor.

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