Online Dating Trends 2015!

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Wie war das nochmal? Wer sich über das Internet kennengelernt hat, sollte das lieber nicht der ganzen Welt erzählen? Lieber eine Version bereit halten à la „Im Supermarkt an der Käsetheke, wir lieben beide Gouda!“ oder vielleicht eine komplizierte und herzerweichende Liebesgeschichte erfinden, denn Kennenlernen im Internet hat was von das-ist-wirklich-meine-letzte-Hoffnung. Aber warum eigentlich? In einer digitalisierten Welt, in der selbst 3jährige besser mit einem Touchscreen als mit Bauklötzen umgehen können, war es nur eine Frage der Zeit, eben diese einzusparen – und auch die Partnersuche in das World Wide Web zu verlegen. Und was wird uns die Zukunft bringen?

Online Dating Trends 2015
Online Dating Trends 2015

Zunächst einmal sollte klar gestellt werden, dass jeder sechste Deutsche sich schon mal im Internet nach einem potenziellen Partner umgeschaut hat. Und ein Drittel von ihnen war sogar erfolgreich. Natürlich kommt es auch immer darauf an, was oder wen man gerade sucht. Wer die Liebe fürs Leben finden möchte, der sollte sich bei den klassischen Partnerbörsen anmelden. Doch Vorsicht! Nach einem rechtskräftigen Urteil, welches auf den Paragrafen 656 des Bürgerlichen Gesetzbuches basiert, dürfen Partnerbörsen keine Gebühren erheben, da sie ja mit der Aussicht auf den Bund fürs Leben werben. Anders ist es da bei sogenannten Single-und Dating Portalen wie zum Beispiel firstaffair: hier darf zur Kasse gebeten werden, da die Absicht eines Seitensprungs oder eines flotten Abenteuers nicht notgedrungen mit einem Trauschein enden muss. Man sollte sich also vorher schon genau überlegen, was man eigentlich sucht, um unnötige Gebühren und Ausgaben zu vermeiden.

Trotzdem haben viele noch immer bedenken, sich mit einer wildfremden Person aus dem Internet zu verabreden. Deshalb sollte man versuchen, sein Gegenüber etwas besser kennen zu lernen, bevor man sich zum ersten Mal trifft. Immer mehr Frauen nutzen Dating-Seiten, weil sie heutzutage wesentlich unabhängiger sind und wissen, was sie wollen. Zudem arbeiten die meisten Frauen und genießen es, mit einigen netten Männern zu chatten, vom Sofa aus und mit einer leckeren Schüssel Schokoladeneis. Ganz ohne Verpflichtungen, ohne Dating-Stress, wann und wo entscheidet jeder selbst.
Auch die Smartphones und andere Devices haben die Art des Kennenlernens mit beeinflusst. Man kann immer und überall auf Mails antworten, in der U-Bahn über den Smartphone-Bildschirm flirten und und und. Funkchips für den Nahbereich wie iBeacons sorgen dafür, dass ein Date spontan mit einem Flirtwilligen ausgemacht werden kann, man befindet sich ja schließlich so nahe beieinander, das muss genutzt werden.

Wem das alles zu langwierig ist, wer nicht mehr die Geduld hat, 1000 Frösche zu küssen, bis endlich der Traumprinz vor einem auftaucht, der sollte ganz und gar auf Matching-Algorithmen bauen. Unergiebiges Flirten, Schreiben und Schauen, ob die Person auch zu einem passt, fällt weg, denn der Computer weiß bereits, dass man zueinander passt. Es werden Vorlieben und Abneigungen berechnet und analysiert, das Verhalten ausgewertet und verglichen, man kommt sich fast vor wie bei einer Fleischbeschauung. Aber nur fast, man will ja schließlich Mr oder Mrs Right finden. Und spuckt der Computer endlich den oder die richtige aus, kommt es nur noch auf die Chemie an. Und wenn die stimmt, kann einem romantischen tête-à-tête auch nichts mehr im Wege stehen.

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