Mit Thermotransferdruck perfekte Etiketten drucken!

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Marketing, Vertrieb und Verkauf sind die eine Seite im Onlinehandel. Der Versand ist die andere. Neben dem Verpacken der Ware, gehört das Etikettieren der Packstücke zu den besonderen Herausforderungen. Dabei kommt dem korrekten Etikettendruck eine besondere Bedeutung zu, denn unleserlich etikettierte Waren können vom Versanddienstleister meist nicht oder nur verspätet zugestellt werden. Dies führt zu erhöhtem Aufwand beim Retourenmanagement und beim Neuversand der Artikel. Letztendlich schmälert sich so der Gewinn des Unternehmens.

Wer verhindern will, dass in seinem Warenlager oder Warenregal Chaos herrscht, kommt um ordnungsgemäßes Etikettieren nicht umhin. Und wer sicherstellen möchte, dass seine Artikel den Kunden auch fristgerecht erreichen, sollte daher beim Druck der Etiketten höchste Sorgfalt walten lassen.

Welche Drucker sind aber für den Etikettendruck am besten geeignet und welche Druckverfahren am effektivsten?

Regallager
Warenlager

Thermotransferdruck als effektives Verfahren für den Etikettendruck

Viele Unternehmen setzen hier auf den Thermotransferdruck. Der Thermotransferdruck zählt zu den am weitesten verbreiteten Druckverfahren für den Etikettendruck. Das Verfahren wird in zahllosen Produktionsbetrieben, Handelsunternehmen und bei Logistikdienstleistern eingesetzt und ist bei der industriellen Kennzeichnung nicht mehr wegzudenken. Wie funktioniert der Thermotransferdruck und welche Vor- und Nachteile hat er zu bieten?

Wie der griechische Namensbestandteil „Thermo“ bereits nahelegt, basiert das Verfahren auf der Übertragung durch Wärme. Im Gegensatz zum Laserdruck, bei dem Wärme großflächig zur Fixierung der Farbe genutzt wird, basieren die Druckverfahren des Thermodrucks jedoch auf dem Einsatz punktueller Wärme. Die Druckköpfe speziell entwickelter Thermotransferdrucker, auch als Etikettendrucker bekannt, sind mit winzigen Heizelementen (Dots) ausgestattet.

Beim Druckvorgang wird eine spezielle thermosensitive Farbfolie zwischen Druckkopf und Etikett vorbeigeführt und durch die Dots, entsprechend des gewünschten Schriftzeichens erhitzt. Auf der Thermotransferfolie ist eine Schicht aus speziellen Farbstoffen auf Wachs- bzw. Harzbasis aufgebracht, die sich durch Hitze verflüssigen. Dabei wird die Farbe von der Transferfolie punktgenau auf das zu bedruckende Material übertragen.

Die Vorteile und Nachteile des Thermotransferdruckes

Das Verfahren des Thermotransferdruckes bietet eine Reihe von Vorteilen. Zuerst ist der saubere Druck zu nennen. Bei optimal justiertem Druckkopf und Verwendung hochwertiger Thermotransferfolie bieten Etikettendrucker auf verschiedensten Materialien ein hervorragendes Druckbild. Kontrastreicher Druck und hohe Kantenschärfe sind insbesondere für das Drucken von Barcodes wie EAN oder QR-Codes vorteilhaft. Weitere Pluspunkte sind:

  • haltbare Etikettenbeschriftung, die auch einen längeren Transport bei Nässe mühelos überstehen
  • vergleichsweise geringe Druckkosten
  • viele Materialien bedruckbar
  • robuste, ausgereifte Technik sorgt für geringe Wartungskosten
  • Unterstützung zahlreicher professioneller Schnittstellen, wodurch Kompatibilität mit den unterschiedlichsten technischen Systemen gewährleistet ist.
  • Thermotransferdrucker bieten Unterstützung für die verschiedensten Software- und Warenwirtschaftssysteme

Wo Licht ist, ist auch Schatten und natürlich haben Thermodrucker auch Nachteile.

  • Beim Thermotransferdruck sind nur einfarbige Drucke möglich. Vollfarbige Drucke lassen sich nicht produzieren. Dies liegt in der Natur der Dinge, denn die als Übertragungsmedium eingesetzten Thermotransferfolien liefern immer nur einen Farbton. Halbtöne und Farbunterscheidungen können jedoch beim Thermotransferdruck durch eine Rasterung in unterschiedliche Bildpunkte erreicht werden.
  • Auch der Sicherheitsaspekt spielt eine Rolle. Aufgrund des punktuellen thermischen Farbübertrags bleibt das Druckbild auf dem Farbband erhalten. Deshalb müssen für gebrauchte Bänder in sicherheits- und datenschutzrelevanten Bereichen besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Verbrauchsmaterial: Thermotransferfolie für den Etikettendruck

Technisch sind die meisten Thermotransferdrucker ausgereift und auf einem technisch hohen Niveau. Um aber das Potenzial richtig auszureizen und ein qualitativ hochwertiges Etikett zu erhalten, sollte nur hochwertiges Verbrauchsmaterial genutzt werden.
Beispielsweise kann man Thermotransferfolie bei psn-etiketten kaufen, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Obwohl Thermotransferfolie in unterschiedlichen Qualitäten von zahlreichen Händlern angeboten werden, lohnt es sich, einen etablierten Anbieter zu wählen. Bei Print Solution Network findet der Kunde nicht nur ein umfassendes Sortiment von Thermotransferfolien unterschiedlicher Art, sondern auch jede Menge Drucker, Druckköpfe Scanner und weiteres Zubehör. Zudem werden hier die wesentlichsten Grundlagen über das Druckverfahren selbst, über Thermotransferdrucker und Thermotransferfolien erläutert.

Das Angebot dieser selbstklebenden Thermotransfer-Etiketten erstreckt sich von Papier-Etiketten, Vinyl-Etiketten, Polyester-Etiketten und Polyethylen-Etiketten bis hin zu Gewebeetiketten, Hochtemperaturetiketten und Schmucketiketten. Alle Rollenetiketten eignen sich ausgezeichnet für die Kennzeichnung im Thermotransferdruckverfahren.

Welche Arten von Thermotransferfolien gibt es?

Die Einstufung von Thermotransferfolien erfolgt in drei verschiedene Qualitäten. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Art der Trägermasse und ihr Einsatz ist in erster Linie von der Art des zu bedruckenden Mediums abhängig. Verfügbar sind:

  • Wachs- Thermotransferfolie: Durch den niedrigen Schmelzpunkt des Wachses wird weniger Energie im Druckvorgang benötigt, wodurch höhere Druckgeschwindigkeiten möglich sind. Wachsfolien eigenen sich besonders für Papieretiketten. Mit Wachs-Thermotransferfolie bedruckte Etiketten sind weder kratzfest noch beständig gegen Chemikalien.
  • Harz-Wachs-Thermotransferfolie: Mit diesen Folien sind auch bei niedrigeren Temperaturen noch hochwertige Druckergebnisse möglich. Damit lassen sich nicht beschichtete sowie beschichtete Papier-Etiketten, PVC-, PET- und PP-Etiketten bedrucken. Die Etiketten sind zudem wisch- und kratzfest, jedoch nicht chemikalienresistent.
  • Harz-Thermotransferfolie: Thermotransferfolien mit Harz als Trägermasse sind die hochwertigste Kategorie, die sich besonders für Folien- bzw. Kunststoff-Etiketten eignet. Der Druck erfordert hier höhere Temperaturen am Druckkopf und ist daher höher im Energieverbrauch. Dafür bietet er ein ausgezeichnetes und haltbares Druckbild. Damit bedruckte Etiketten sind unter anderem wisch- und kratzfest, beständig gegen Chemikalien sowie Reinigungsmitteln. Je nach verwendetem Etikettenmaterial bietet Thermotransferfolie eine Temperaturbeständigkeit von über 200°C. Harz-Thermotransferfolie eignet sich für PET und PVC-Etiketten, jedoch nicht für Etiketten aus unbeschichtetem Papier.

Bildquelle: Pixabay.com

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