Laserdrucker – Wie finde ich das passende Gerät?

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Was muss man sich nicht alles an Vorurteilen zu Laserdruckern anhören? Zu teuer, zu schwer und nicht gerade gut für die Gesundheit. Wie so oft bei Vorurteilen, sieht auch bei Laserdruckern die Realität ganz anders aus. Moderne Drucker der neuesten Generation sind nicht nur ultra-kompakt, sondern auch extrem sparsam – insbesondere, was den Tonerverbrauch anbelangt. Selbst beim Stromverbrauch haben die Hersteller deutliche Fortschritte erzielt. Anwender profitieren darüber hinaus noch von unvergleichbaren Druckgeschwindigkeiten, bei denen jeder klassische Tintenstrahldrucker einpacken kann.

Der Markt an Laserdruckern ist ziemlich unübersichtlich. Da ist von Papierfachgrößen, Jumbo-Tonern, Dots per Inch und Druckausgabegeschwindigkeiten die Rede. Wer sich hier nicht auskennt, kann schnell einen Fehlkauf tätigen. Vor dem Kauf eines Laserdruckers sollte daher immer der Besuch eines fachspezifischen Portals im Internet in Betracht gezogen werden. Eines der umfangreichsten und informativsten Portale rund um Laserdrucker findet man unter diesem Laserdrucker Test (drucker-check.de). Hier wird man nicht nur detailreich zu den verschiedenen Druckertypen informiert, sondern erhält darüber hinaus noch nützliche Tipps und Tricks rund um das Thermodruckverfahren.

Einteilung und Funktionsweise der Laserdrucker

Laserdrucker werden in drei Kategorien eingeteilt – Monolaser, Farblaser und Multifunktionslaser. Die Bezeichnungen sind dabei eigentlich selbsterklärend:

  • Monolaserdrucker verfügen über einen Toner, der mit schwarzem Pulver gefüllt ist. Folglich drucken diese Geräte auch nur in Schwarz-Weiß, eignen sich also für die Textausgabe oder für den Druck von Tabellen und einfachen Grafiken.
  • Farblaserdrucker verfügen über vier Toner für den CMYK-Farbraum. CMY steht dabei für die drei Grundfarben Blau (Cyan), Rot (Magenta) und Gelb (Yellow). Das K steht für Schwarz (Black). Mit Farblaserdruckern lassen sich sowohl schwarz-weiße als auch farbige Dokumente drucken.
  • Multifunktionsdrucker sind die „eierlegenden Wollmilchsäue“ unter den Druckern. Diese Geräte können nicht nur drucken, sondern darüber hinaus auch noch kopieren, scannen und faxen. Auf kleiner Fläche ersetzen Multifunktionsdrucker bis zu vier Einzelgeräte.
Laserprinter
Laserdrucker

Die Technik, mit denen ein Laserdrucker Texte und Grafiken zu Papier bringt, ist unabhängig von dem Funktionsumfang bei allen Geräten gleich. Eine Trommel im Inneren der Geräte wird elektrisch geladen, durch einen Laserstrahl belichtet und mit Tonerpulver beschichtet. Die beschichtete Trommel wird darauf hin an das zu bedruckende Papier herangeführt und überträgt das Druckbild. Der Toner wird auf dem Papier durch Druck und Hitze fixiert und daraufhin vom Drucker ausgegeben. Aktuelle Laserdrucker ermöglichen eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 40 Seiten pro Minute – ein herkömmlicher Tintenstrahldrucker schafft hingegen maximal die Hälfte davon!

Die großen Vorteile von Laserdruckern

Insbesondere bei der gewerblichen Nutzung in Unternehmen haben sich Laserdrucker durchgesetzt. Ein wesentlicher Punkt für die Beliebtheit ist die Geschwindigkeit. Selbst große Druckaufträge mit mehreren hundert Seiten Umfang können innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden. Um diese Mengen an Daten zügig verarbeiten zu können, sind Laserdrucker mit einem eigenen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher ausgerüstet. Ein weiterer großer Vorteil der Geräte liegt in ihrer Wirtschaftlichkeit. Moderne Laserdrucker sind so sparsam konzipiert, dass eine gedruckte Seite nur rund 1 Cent kostet. Auch in puncto Verbrauch zählen Laserdrucker zu den Sparfüchsen. Eine Tonerfüllung reicht im Alltagsbetrieb für 2000 bis 3000 Seiten Text.

Ein Vorteil von Farblaserdruckern ist die Detailschärfe bei farbigen Grafiken oder Tabellen. Hier werden Kanten und Farbabstufungen mit unvergleichlicher Qualität geliefert. Auch bei Farblaserdruckern ist der geringe Preis für Ausdrucke positiv hervorzuheben.

Multifunktionsdrucker überzeugen durch die Möglichkeit, mit einem Gerät gleich mehrere Stand-Alone Geräte ersetzen zu können. Wo einst Kopierer, Scanner, Fax und Drucker Platz auf dem Schreibtisch belegt haben, wird durch ein Multifunktionsgerät Fläche frei – die wesentlich sinnvoller belegt werden kann.

Wo Licht ist, ist auch Schatten: die Nachteile von Laserdruckern

So praktisch und sparsam Laserdrucker auch sind – ganz ohne Nachteile sind die Geräte leider auch nicht. Der größte Nachteil liegt in der mangelnden Fähigkeit, Bilder und Fotos drucken zu können. Selbst hochwertige Farblaserdrucker schaffen es nicht, Fotos in perfekter Qualität auszudrucken. Dies begründet sich in der Technik. Während Tintenstrahldrucker ein Bild Punkt für Punkt aufbauen und so auch komplexe Farbverläufe realisieren können, wird seitens des Laserdruckers ein Bild immer Zeile für Zeile gedruckt. So entstehen minimale Stufen und verfälschte Farbverläufe. Für mal eben ein Bild drucken mag das noch ausreichend sein, für Fotos in optimaler Qualität geht aber nichts über einen Tintenstrahldrucker.

Insbesondere in puncto Stromverbrauch, sind Laserdrucker nicht die sparsamsten Geräte. Da während des Betriebes zunächst Wärme erzeugt und in der Folge wieder abgeleitet werden muss, wird vergleichsweise viel Strom benötigt. Dies schlägt sich dann natürlich am Jahresende in der Stromrechnung nieder. In der Vergangenheit gerieten Laserdrucker vom gesundheitlichen Aspekt in Verruf. Alte Geräte haben Feinstaub und Ozon ausgestoßen, der die Umgebungsluft in nicht geringem Maße kontaminiert. Moderne Geräte sind heute vergleichsweise emissionsarm, so dass diese Gefahr mittlerweile nicht mehr besteht.

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