DSGVO leicht gemacht

Die Datenschutz-Grundverordnung. Ein Thema das für jeden Webseitenbetreiber fundamental ist. Denn sollte man im Rahmen der eigenen Webseite gegen die DSGVO verstoßen, kann dies mit einer teuren Abmahnung enden. Gleichzeitig muss die eigene Webseite dann schnellstmöglich DSGVO konform gestaltet werden. Eine Sache, die nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. Um das zu verhindern, gibt es einige Regeln, die von vorneherein beachtet werden sollten. Alle wichtige zu einem gut ausgeführten Datenschutz erfahren Sie im folgenden Artikel.

Die DSGVO wurde mit dem Gedanken eingeführt, die Regeln für das Datensammeln zu vereinheitlichen. Dadurch sollte in der EU garantiert werden, dass Personen darüber transparent informiert werden, welche Daten über sie gesammelt werden. Zudem wurde ihnen das Recht zugesprochen, dem Sammeln von personenbezogenen Daten zu widersprechen. Nicht nur zog das in der realen Welt viele Konsequenzen mit sich, am größten wirkte sich die neue Gesetzgebung im Internet aus. Denn für viele Unternehmen ist das Sammeln von personenbezogenen Daten ein wichtiger Aspekt, um mehr über potenzielle Kunden zu erfahren und dadurch die eigene virtuelle Präsenz bestmöglich an die potenzielle Kundschaft anzupassen. Bei einigen Unternehmen basiert das gesamte Geschäftsmodell sogar auf das Sammeln und Vermitteln von personenbezogenen Daten. Der Einsatz von Cookies sowie anderen Skripten, die Informationen über die einzelnen Nutzer sammeln ist somit im Online-Marketing unverzichtbar.

Im Jahr 2019 fällte der Europäische Gerichtshof jedoch das Urteil, dass der Einsatz von Cookies, Skripten und anderen in Webseiten eingebundene Dienste ebenfalls rechtswidrig sei, wenn der Besucher der jeweiligen Webseite dieser nicht ausdrücklich die Erlaubnis dazu erteilt hat – das sogenannte Opt-In Verfahren.

Daraus ergibt sich für viele Unternehmen die Frage, wie man die eigene Webseite bestmöglich DSGVO konform gestaltet. Bei der Gestaltung einer DSGVO konformen Webseite sind drei grundlegende Regeln zu beachten – dabei helfen Ihnen die Profis für Webdesign in Bad Homburg gerne weiter:

  1. Auskunftspflicht:
    Jeder Webseitenbetreiber ist dazu aufgefordert, Auskunft über seine Person beziehungsweise über das jeweilige Unternehmen zu geben. Das bedeutet, dass jede Seite ein Impressum benötigt sowie eine Datenschutzerklärung. Am besten löst man dies, indem für beide Sachen zusätzliche Unterseiten erstellt werden. Während im Impressum alle wichtigen Daten und Kontaktdaten zu stehen haben, muss die Datenschutzerklärung über die Rechte des Nutzers aufklären sowie erläutern, welche Cookies/Skripte verwendet werden, welche Daten gesammelt werden sowie wofür diese verwendet werden und welche dritte Partei diese Daten ebenfalls bekommt.
  2. Verschlüsselung:
    Sämtliche Webseiten, die in irgendeiner Form personenbezogene Daten sammeln, müssen ein SSL-Zertifikat. Selbst wenn man lediglich ein Kontaktformular auf seiner Seite hat, muss diese verschlüsselt sein. Zudem sind verschlüsselte Seiten auch für den Google Algorithmus „vertrauenswürdiger“.
  3. Cookie-Banner:
    Der Einsatz von Cookies oder anderen Skripten darf erst dann erfolgen, wenn der Besucher der Webseite der Nutzung dieser aktiv zustimmt. Das bedeutet für eine Webseite, dass der Nutzer beim Cookie-Banner allen verschiedenen Cookies, die nicht essentiell für den Betrieb der Seite sind, aktiv auswählen muss. Sind diese hingegen schon vorausgewählt und der Besucher muss diese abwählen (Opt-Out) ist der Cookie-Banner rechtswidrig.

Vor allem der dritte Punkt ist für nicht wenige Unternehmen schmerzhaft, da die Folge der Implementierung einen enormen Datenverlust mit sich bringen kann. Dieser kann jedoch zu großen Teilen ausgeglichen werden. Entweder in dem man den Besucher das Akzeptieren der Cookies wesentlich attraktiver gemacht wird, indem der Besucher der Nutzung nur widersprechen kann, indem er zwei oder drei zusätzliche Schritte tätigt. Die Gestaltung von manipulativen Benutzeroberflächen, die den Besucher zum Akzeptieren der Cookies bringen soll, hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Kunstform entwickelt. Jedoch werden diese Cookie-Banner bei den Besuchern oftmals unterbewusst als nicht vertrauenswürdig angesehen. Ein transparenter Cookie- Banner, der den Besucher direkt aufklärt, schafft oftmals bei diesem ein positives Vertrauensgefühl, was sich auch in der Conversion wiederfindet. Denn Vertrauen ist bei vielen Geschäften die wichtigste Grundlage.

Bild von Firmbee auf Pixabay 

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