Diese Versicherungen brauchen Existenzgründer!

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Mit einer Existenzgründung geht stets ein finanzielles Risiko für den oder die Gründer einher. Niemand kann in die Zukunft schauen und vorhersagen, wie sich das eigene Unternehmen entwickeln wird. Selbstständige können sich jedoch mit entsprechenden Versicherungen gegen viele Eventualitäten absichern. Was sind die wichtigsten Versicherungen für Selbstständige und Freiberufler?

Krankenversicherung: Gesetzlich oder privat?

Es ist in Deutschland Pflicht, sich gegen Krankheit zu versichern. Grundsätzlich wird zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung unterschieden. Existenzgründer, die vor der Gründung gesetzlich versichert waren, können auch als Selbstständige gesetzlich versichert bleiben – müssen der Krankenkasse die Selbstständigkeit jedoch in jedem Fall mitteilen. Dabei gibt man den voraussichtlichen zeitlichen Aufwand und die geschätzte Einkommenshöhe an. Je nachdem, ob die Tätigkeit dann als haupt- oder nebenberuflich einzuordnen ist, legt die gesetzliche Krankenversicherung die zu entrichtende Beitragshöhe fest.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Ein Muss für Selbstständige

Mit ihrer Arbeit verdienen Selbstständige wie Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt. Doch was passiert, wenn sie ihrer Tätigkeit wegen gesundheitlicher Probleme plötzlich nicht mehr nachgehen können? In diesem Fall erhalten Betroffene eine monatliche Rente von der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung – vorausgesetzt, sie haben eine solche vorher abgeschlossen. Für Selbstständige ist eine Berufsunfähigkeitspolice von besonderer Bedeutung, da sie gerade bei länger währender Selbstständigkeit meist keine Ansprüche auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente mehr haben.

Risikolebensversicherung: Geschäftspartner absichern

Eine berufliche Existenz wird oft nicht alleine, sondern zusammen mit einem oder mehreren Geschäftspartnern gegründet. In diesem Fall ist es notwendig, gegenseitig für Sicherheit zu sorgen. Mit einer Risikolebensversicherung wie vom Direktversicherer CosmosDirekt sichern Geschäftspartner ihre finanziellen Verpflichtungen gegenseitig ab – wer das nicht tut, bleibt im Todesfall eines Geschäftspartners alleine auf den finanziellen Verpflichtungen sitzen. Mit einer sogenannten Kapitallebensversicherung ist es zusätzlich möglich, nicht nur den eigenen Tod abzusichern, sondern mit dem Vertrag eine private Altersvorsorge aufzubauen. Selbstständige haben keinen Anspruch auf die gesetzliche Altersvorsorge, auch eine Riester-Rente ist nicht in jedem Fall möglich.

Weitere Versicherungen für Existenzgründer

Über die genannten Versicherungen hinaus gibt es unzählige weitere. Je nach Branche, Bedürfnissen und Budget müssen die Existenzgründer entscheiden, welche Policen für sie notwendig sind und welche nicht. Wer auf einen Firmenwagen angewiesen ist, kommt etwa um die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht herum. Ist die Firma auf große bzw. teure Maschinen angewiesen, sollte eine Maschinenversicherung abgeschlossen werden – diese kommt für Reparaturen sowohl an stationären als auch an mobilen Maschinen auf, wenn der Schaden etwa durch menschliches Versagen, Bedienungsfehler oder Fahrlässigkeit verursacht wurde. Stellen Selbstständige Angestellte ein, werden auch Versicherungen für die Arbeitnehmer wie die betriebliche Altersvorsorge oder Unfallversicherungen notwendig.

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