Basiert bald die Hälfte aller Webseiten auf WordPress?

Das 2003 entstandene freie Content-Management-System (CMS) WordPress wird immer beliebter. Bereits jetzt nutzen mehr als ein Drittel aller Webseiten im Internet das System als Basis, bis 2025 könnte es Experten zufolge sogar die Hälfte sein. Vor allem die hohe Benutzerfreundlichkeit und leichte Anpassbarkeit an Erweiterungen machen die ursprüngliche Weblog-Software so beliebt.

WordPress – eine Erfolgsgeschichte

WordPress wurde 2003 von den beiden amerikanischen Programmierern Matthew Mullenweg und Mike Little entwickelt, die dafür den Quelltext des zuvor von Michel Valdrighi aufgegebenen Open-Source-Projekts „b2/cafelog“ nutzten. Später schloss sich Valdrighi den beiden Programmierern an und zusammen gründeten sie die gemeinnützige WordPress Foundation. Schon bei der ersten Version von WordPress wurde klar, dass bei der Weblog-Software sehr auf eine einfache Bedienung, Flexibilität und eine gute Anpassbarkeit geachtet wurde. Durch die Erweiterung des Funktionsumfangs, durch das u.a. das Verwalten von statischen Seiten möglich wurde, entwickelte sich WordPress schnell von einer reinen Weblog-Software zu einem Content-Management-System weiter. Im Jahre 2007 konnte das Programm den begehrten „Open Source CMS Award“ in der Kategorie „Best Open Source Networking Content Management System“ gewinnen, später folgten weitere Auszeichnungen. Im Jahre 2014 nutzen schon mehr als 75 Millionen Webseiten weltweit WordPress als Grundlage. Konkurrenten wie Joomla und Drupal wurden in der Folge immer weiter abgehängt. Experten zufolge könnte bis 2025 etwa die Hälfte aller Webseiten auf WordPress basieren – die Erfolgsgeschichte ist also noch lange nicht zu Ende.

Was macht WordPress so beliebt?

Zunächst mal wissen viele Anwender zu schätzen, dass WordPress als Open-Source-Projekt grundsätzlich kostenlos ist. Sicher wird man im Endeffekt für Hosting und diverse Services etwas Geld investieren, aber der Start ist zunächst auf jeden Fall gratis. Entscheidende Gründe für den Erfolg von WordPress sind laut Branchenkennern die hohe Benutzerfreundlichkeit und das Ökosystem des Programms. Vor allem Selbstständige und Kleinunternehmen, die ohne viel Aufwand schnell eine eigene Internetseite ins Netz stellen wollen, um den Ansprüchen der Digitalisierung gerecht zu werden, greifen gerne auf WordPress zurück. Das System lässt sich relativ intuitiv bedienen, ist die Webseite auf WordPress-Basis erst mal erstellt, kann man sie auch ohne Programmierkenntnisse betreuen.

Dazu kommt, dass WordPress durch Plug-ins nahezu unbegrenzt erweiterbar ist. Durch dieses WordPress-Ökosystem lässt sich die eigene Webseite ganz nach den eigenen Vorstellungen aufbauen. Um es klar zu sagen: Mit WordPress kann man jede Art von Webseite erstellen, z.B. E-Commerce-Seiten, Foren, Unternehmenswebseiten, Wikis oder Chatrooms, das Programm ist schon lange nicht mehr nur für Blogs vorgesehen. So kann man die Seite zum Beispiel problemlos mit diversen fortschrittlichen Funktionen und Tracking-Tools ausstatten oder sie mit Social-Media-Kanälen verknüpfen. Mittlerweile gibt es kostenlos über die WordPress-Foundation und kostenpflichtig von Drittanbietern sehr viele Themes (Designvorlagen) und tausende Plug-ins, sodass sich für jeden Bedarf ein passendes Angebot finden lässt.

Die WordPress-Community: Unterstützung ist immer in der Nähe

Durch die wachsende Beliebtheit von WordPress hat sich rund um das Programm eine eigene Community entwickelt, die an Verbesserungen tüftelt und sich gegenseitig jederzeit weiterhilft. Jede Menge Leitfäden und Tutorials unterstützen unerfahrene WordPress-Nutzern und externe Anbieter übernehmen für schlanke Preise die notwendigen technischen Hintergrundarbeiten.

Wer mit einer auf WordPress basierenden Webseite fit für die Zukunft sein will und sich nicht um alles selbst kümmern möchte, sollte auf die Unterstützung einer erfahrenen WordPress-Agentur bauen und ein kostenfreies Angebot einholen. So kann die Seite schnell online gehen und man ist für die wachsenden Anforderungen des digitalen Zeitalters bestens gerüstet. Aufgrund der vielen Vorteile lohnt es sich auf jeden Fall, bei der Planung neuer Webseiten auf WordPress zu setzen – schließlich ist man damit bei der stetig wachsenden Zahl an Seiten, die auf das Open-Source-Programm setzt, in guter Gesellschaft.

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