wohnen-im-alter.de, Betreutes Wohnen 2.0!

Veröffentlicht von

Je älter ein Mensch, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Pflege und Hilfe braucht. Meistens kümmern sich dann die Angehörigen um die älteren und pflegebedürftigen Menschen. Doch die demografische Entwicklung in Deutschland verändert sich. Schon seit mehreren Jahren zeichnet sich der Trend zur Vergreisung ab. Das Thema des Betreuten Wohnens wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Denn wenn es mehr alte Menschen gibt, dann steigt auch der Betreuungsbedarf. Wenn es keine Angehörigen gibt, die sich um Betreuung kümmern könnten, dann müssen dafür andere Lösungen gefunden werden. Das betreute Wohnen ist eine Möglichkeit, die schon heute viele ältere Menschen in Anspruch nehmen. Wer ein Altenpflegeheim sucht, der wird im Zeitalter von Web 2.0 natürlich auch schon im Internet fündig. Interessierte können im Internet z.B. einmal Altenpflegeheime miteinander vergleichen.

wohnen-im-alter.de
Bildquelle: Screenshot wohnen-im-alter.de

Altenpflegeheime lokal suchen

Wer ein Altenpflegeheim für einen Angehörigen in seiner Nähe sucht, der kann dafür beispielsweise die Suchmaschine der Website von Wohnen-im-Alter,de nutzen. Dazu muss man sich vorab im Menü zwischen verschiedenen Altenpflegeheimen entscheiden. Zur Auswahl stehen insgesamt sechs verschiedene Optionen wie erstens Altenpflegeheim, zweitens Seniorenresidenzen, drittens Kurzzeitpflege, viertens Betreutes Wohnen und fünftens Senioren-WG. Als sechste Möglichkeit kann man sich auch alle Angebote gleichzeitig anzeigen lassen. Danach gibt man einfach nur eine Stadt oder Postleitzahl der Wahl ein und klickt auf Ergebnisse ansehen. Jedes Altenpflegeheim ist mit einem kleinen Bild, der Adresse und eventuell bereits vorhandenen Bewertungen abgebildet. Zudem wird angezeigt, wie groß die Entfernung in Kilometern zu dem vorab eingegebenen Zielort ist.

Trend zur Vergreisung in Deutschland

Nach dem Demografiebericht der EU-Kommission und des Europäischen Statistikamtes Eurostat ist bereits jetzt das Durchschnittsalter der Deutschen mit 44,2 Jahren höher als in anderen Ländern der EU. Und der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung ist mit 20,7 Prozent am höchsten. So gilt Deutschland mittlerweile sogar schon als das „Altenheim der EU“. Da die Geburtenrate jedoch am unteren Ende liegt, wird sich dieser Trend in den nächsten Jahre und Jahrzehnten wohl noch weiter verschärfen.

Ins Altenpflegeheim nach Asien

Noch ein anderer Trend zeichnet sich derzeit neben dem Trend zur Vergreisung ab: Viele Deutsche zieht es im Alter in wärmere Gefilde. Wer es sich leisten kann, zieht ins Altenpflegeheim nach Asien. Unter wohnen-im-Alter.de findet man eine Suchmaschine für diverse Altersdomizile im Ausland. Neben den europäischen Ländern Österreich, Griechenland, Kroatien, Niederlande, Slowenien, Spanien, Schweiz, Polen oder der Tschechischen Republik stehen zudem die Philippinen, Thailand oder die Dominikanische Republik zur Auswahl.

2 Kommentare

  1. Ehrlich gesagt, habe ich jetzt schon Angst ein schlechtes Heim zu kommen. Was man beinahe täglich liest… Pflegemissstände hier und da.
    Ich weiß auch nicht ob es so toll ist als alter Mensch in Asien oder anderen Regionen der Welt zu leben, wenn man die Sprache nicht versteht.
    Natürlich gibt es aber auch richtig gute Seniorenresidenzen wie die des Augustinum (http://www.augustinum.de)
    Aber billig sind die eben auch nicht.

  2. Deswegen würde ich meine Eltern nicht ins Heim stecken. Über Augustinum habe ich schon einiges gute gehört, aber ich finde die Pflege zu Hause doch am besten, wie z.B. mit einer 24 Stunden Pflege. Da zieht eine Betreuungskraft zu Hause ein. Weitere Infos habe ich hier gefunden:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.