Wie man in Kryptowährungen investiert: Ein Leitfaden!

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Besonders risikoaffine Anleger werden sich schon des Öfteren mit der Frage befasst haben, wie man in Kryptowährungen investieren kann. Schließlich ist die Volatilität des Kryptomarktes ausgesprochen vielversprechend – es ist durchaus möglich, innerhalb von Stunden hohe Gewinne zu erzielen. Jedoch nur, wenn man auch den entsprechenden “Riecher” hat und sich der Markt wie gewünscht entwickelt. Denn geht es in die andere Richtung, so sind hohe Verluste vorprogrammiert.

Tipp: Ganz egal, ob man in Bitcoin, Ether, Litecoin, Ripple oder Bitcoin Cash investiert – immer nur frei verfügbares Kapital verwenden! Geld, das man beispielsweise schon für den kommenden Monat verplant hat, so etwa für die Monatsmiete oder die Kreditrate, sollte niemals in den Kryptomarkt gesteckt werden. Nicht vorhersehbare Entwicklungen können sonst für hohe Verluste sorgen. Auch dann, wenn fast alle Prognosen davon handeln, man solle jetzt IOTA kaufen, ist es ratsam, nicht zu viel Geld zu investieren. Prognosen sind schließlich keine Garantie.

Kryptowährungen
Kryptowährungen

Kaufen und halten

Über Kryptobörsen kann man Coins von bestimmten digitalen Währungen kaufen und sodann in der Wallet, das ist das digitale Portemonnaie, aufbewahren. Das funktioniert auch über entsprechende Marktplätze.

Ist man überzeugt, dass der Preis einer bestimmten Kryptowährung in absehbarer Zeit steigen wird, kauft man für einen im Vorfeld bestimmten Betrag Coins. Danach heißt es Ruhe bewahren und warten, bis das entsprechende Preisniveau erreicht wurde. Wichtig ist, dass man sich schon zu Beginn eine Grenze setzt, wann man seine Coins verkaufen möchte.

Das Prinzip mag ein wenig an den Aktienhandel erinnern, jedoch gibt es ein paar gravierende Unterschiede: Wer Aktien kauft, der erwirbt nicht nur Anteile an einem Unternehmen, sondern hat auch Rechte – so etwa ein Stimmrecht im Rahmen der Aktionärshauptversammlung. Des Weiteren wird man am Gewinn beteiligt – hier wird sodann die Dividende ausbezahlt. Das heißt, man kann auch Geld verdienen, obwohl man seine Aktien nicht verkauft. Wer in Kryptowährungen investiert, der erzielt nur einen Gewinn, wenn der Verkaufspreis höher als der Einkaufspreis ist.

Vorsicht vor „schwarzen Schafen“

Eine weitere Möglichkeit, die mitunter eine Spur riskanter ist, mag die Spekulation mit der Wertentwicklung sein. In diesem Fall erwirbt man keine Coins, sondern spekuliert damit, ob es mit dem Preis nach oben oder nach unten geht.

Aufgrund der Tatsache, dass der Kryptomarkt ausgesprochen volatil ist, kann man hier hohe Gewinne verbuchen – aber auch hohe Verluste. Zudem gibt es ein paar zu hinterfragende Plattformen, die damit werben, herausgefunden zu haben, wie man den Kryptomarkt richtig einschätzt. Hier sollte man besonders vorsichtig sein und mitunter auch im Vorfeld einen Blick auf die im Internet zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte werfen.

Kurse der Kryptowährungen
Kryptokurse

Wie geht es jetzt weiter?

Schaut man sich die Entwicklungen der vergangenen Jahre an, stellt man schnell fest, dass der Kryptomarkt ausgesprochen vielversprechend ist. Lag der Bitcoin im Jahr 2016 noch etwa im Bereich der 600 US Dollar, so bewegte sich der Preis Anfang 2017 bei 1.000 US Dollar. Zwölf Monate später, kurz vor Weihnachten 2017, kratzte der Bitcoin an der 20.000 US Dollar-Grenze.

Dann folgte der Absturz: Auf einmal ging es auf 10.000 US Dollar, gegen Ende 2018 lag man nur noch bei 3.000 US Dollar. Anfang des Jahres 2019 folgte dann das Comeback: Beflügelt durch Libra, die Kryptowährung aus dem Hause Facebook, kletterte der Bitcoin auf fast 14.000 US Dollar – und es kam neuerlich zur Korrektur. Auf einmal lag der Bitcoin wieder bei unter 7.000 US Dollar.

Wer Anfang des Jahres 2020 geglaubt hat, der Bitcoin würde neuerlich ein Comeback feiern, wurde wenige Wochen später enttäuscht: Lag der Bitcoin noch im Februar 2020 bei über 10.000 US Dollar, folgte – krisenbedingt durch das Coronavirus – der Absturz im März: Auf einmal lag man unter 5.000 US Dollar – ein radikaler Absturz, der so auch nicht vorhersehbar war.

Die Zukunft ist jedoch vielversprechend. Im Mai folgt das sogenannte Bitcoin Halving. Bislang konnte nach jedem Bitcoin Halving ein Höhenflug – inklusive neuem Allzeithoch – beobachtet werden. Und das wird auch diesmal erwartet.

Bildquelle:
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