Warum ist WordPress als CMS so beliebt?

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Im Jahr 2003 als Blogger-Software gestartet, ist WordPress heute das weltweit beliebteste Content Management System (CMS). Einer Studie der Analysefirma W3Techs aus dem August 2019 zufolge laufen mit 34,4% weltweit mehr als ein Drittel aller Websites auf der Basis von WordPress. Joomla folgt als zweitbeliebteste Homepage-Plattform mit knapp 3% weit abgeschlagen. Am gesamten CMS-Markt ist der Anteil noch eindrucksvoller, denn zwei Drittel aller CMS-basierten Websites laufen auf WordPress. Vom kleinen Händler bis zum Großunternehmen dient WordPress als Basis des Webauftritts.

Unter der Liste Unternehmen, die WordPress für Ihre Website nutzen, sind beispielsweise die New York Times, die NASA oder das Weiße Haus zu finden. In Deutschland wird das CMS unter anderem von Mercedes Benz, SAP, 1&1 oder dem Onlinemagazin t3n genutzt.

Woran liegt diese Beliebtheit von WordPress? Welche Vorteile bietet das CMS und wie können Nutzer mit WordPress einzigartige Onlineauftritte umsetzen?

Warum sich Nutzer für WordPress entscheiden

Die Nutzung von WordPress bietet Webseitenbetreibern eine ganz Reihe von Vorteilen. WordPress ist Open Source, das heißt, der gesamte Code des Systems (PHP-, JavaScript-, HTML- und CSS-Code) bearbeitet und verändert werden und es fallen keinerlei Lizenzkosten für die Programmnutzung an.

WordPress
WordPress Webdesig & Programmierung

WordPress ist einfach bedienbar und grenzenlos flexibel

Eine WordPress-Installation bietet ein einfaches und übersichtliches Interface (Dashboard), über das sich das System verwalten lässt. Über das Dashboard lassen sich Seiten und Beiträge erstellen, Einstellungen vornehmen und Funktionalitäten aktivieren. Da alle Menüpunkte immer gleich positioniert und belegt sind, ist die Bedienung auch für Einsteiger ohne lange Einarbeitung problemlos möglich. Wer eine Textverarbeitung wie Word nutzt, kommt in der Regel problemlos mit dem intuitiv bedienbaren Editor von WordPress zurecht. Auch das Einbinden von Bildern oder multimedialer Elemente wie Videos ist sehr einfach möglich.

Um eine WordPress-Website individuell zu gestalten, stehen rund 3.000 kostenfreie Designvorlagen (Themes) und rund 55.000 Erweiterungen (Plugins) zur Verfügung. Hinzu kommen noch einmal geschätzte 100.000 Premium-Themes, mit deren Hilfe sich Design und Funktionalität an die unterschiedlichsten Ansprüche anpassen lassen. Ob klassischer Blog, kleine Image- oder größere Firmenwebsite, Videoportal, Wiki oder Onlineshop – es gibt kaum einen Webauftritt, der nicht auf der Basis von WordPress realisiert werden kann. Selbst Schnittstellen für Warenwirtschaftssysteme oder ERP-Software sind verfügbar, so dass das CMS auch für große Unternehmens-Präsenzen interessant ist.

Große Community und professionelle Hilfe

Dank der Trennung von Design und Funktionalität von den Inhalten kann eine WordPress Website ohne Programmierkenntnisse beliebig erweitert und umgestaltet werden. Bei vielen Fragen dazu hilft eine riesige Community von WordPress Usern. WordPress-Entwickler, die Themes und Plugins programmieren, stellen in der Regel auch einen umfangreichen Support für Ihre Produkte bereit. Außerdem findet sich im Netz eine große Auswahl von Tutorials zu den verschiedensten Fragen und Problemen.

Wer jedoch einen reibungslos funktionierenden, wirklich professionellen Onlineauftritt mit WordPress realisieren möchte, der sollte allerdings auch auf professionelle Hilfe bauen. Zahlreiche WordPress Agenturen oder WordPress Freelancer können bei allen Fragen rund um WordPress helfen. Beispielsweise können sich Interessenten bei Philip Pistis, der seinen Service auf der Seite philipp-pistis.de vorstellt, zum Thema Webdesign mit WordPress beraten lassen und gegebenenfalls die komplette Programmierung in Auftrag geben. Neben der WordPress Programmierung gehören Theme- und Plugin-Anpassungen ebenso zum Leistungsportfolio wie Entwicklung und Anpassungen des Webdesigns, Shop-Programmierungen oder Ladezeiten-Optimierung. Basis der Zusammenarbeit ist natürlich eine kostenlose Beratung und ein detailliertes Angebot.

WordPress bietet Sicherheit

Klar, dass WordPress aufgrund seiner großen Verbreitung auch für Hacker und Cyber-Kriminelle interessant ist. Eine große und kontinuierlich arbeitende Community der WordPress- und Plugin-Entwickler sorgt jedoch dafür, dass Schwachstellen behoben und Sicherheitslücken im System sehr schnell geschlossen werden. Allerdings sollten Nutzer auch wirklich darauf achten, das System stets aktuell zu halten. Ähnlich wie bei den Betriebssystemen gilt: Regelmäßig gepatchte System sind sehr sicher.

WordPress ist SEO-freundlich

In der SEO-Branche kursierte lange die Meinung: Google liebt WordPress. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das System bereits in der Standardkonfiguration suchmaschinenfreundlich ist und so eine gute Basis für eine hohe Sichtbarkeit bei Google & Co. bietet. Dies bezieht sich auf die Seitenstruktur ebenso wie auf Bilder und andere Inhalte. Zusätzliche Plugins, die speziell für das Thema SEO helfen dem Weitenbetreiber zusätzlich, Seiten und Beiträge SEO-optimiert zu gestalten.

WordPress ist kostenlos – das stimmt nicht ganz

Obwohl immer wieder als Argument angeführt, stimmt es nicht ganz, dass der Betrieb einer WordPress-Seite kostenlos ist. Der Download ist zwar gratis, wer WordPress jedoch nutzen möchte, muss dieses bei einem Hosting-Anbieter oder auf einem eigenen Server hosten, wodurch Kosten entstehen. Auch für professionelle Themes und Plugins können Kosten anfallen. Es werden zwar rund 3.000 kostenfreie Themes angeboten, jedoch sind viele in der Gratisversion im Funktionsumfang beschränkt. Für Kauf oder Abo der Premium-Versionen fallen häufig ebenfalls – in der Regel sehr moderate – Ausgaben an.

Als komplett kostenlose Alternative gibt es eine freie Testversion, die vom Unternehmen Automattic auf der Webseite https://de.wordpress.com betrieben wird. Auf dieser kostenlosen Hostingplattform können Nutzer innerhalb weniger Minuten eine Webseite mit den wichtigsten Basisfunktionen, wie ein Weblog vollkommen gratis einrichten. Allerdings müssen sie mit einigen Einschränkungen umgehen. So steht nur eine eingeschränkte Auswahl an Designs zur Verfügung und Erweiterungen lassen sich nicht installieren. Außerdem gibt es Werbeeinblendungen auf der Webseite. Durch ein Abonnement lassen sich diese Einschränkungen aufheben.

Wer sich zunächst orientieren und Erfahrungen mit WordPress sammeln möchte, findet in WordPress.com jedoch eine sinnvolle Option für seine ersten Schritte.

Bildquelle: Pixabay.com

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