Virtual Reality – die Highlights und Prognosen 2019

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Das Jahr 2019 war ein großartiges Jahr für die Entwicklung von Virtual und Augmented Reality Solutions. Von Hard- und Software Herstellern erschienen ebenso viele spannende und interessante Projekte wie Neuheiten. Eines der herausragensten neuen Produkte ist sicherlich die Oculus Quest.
Auch kleinere, aber hoch innovative Unternehmen wie die Kölner Software Entwickler von World of VR hatten ein erfolgreiches Jahr, wie der Jahresrückblick von World of VR zeigt.

Die neue Oculus Quest

Das Virtual Reality Headset wurde im Mai 2019 veröffentlicht und bietet neben den bestechenden Virtual Reality Welten, die Möglichkeit nahezu perfekte Mixed Reality Welten zu sehen. Das Headset ist wahrscheinlich das erste wirklich massentaugliche VR-Headset seit der Oculus Rift. Der große Vorteil des neuen Geräts ist das makellos funktionierende Tracking – das in Nichts dem Tracking von der großen Rift nachsteht – aber im Gegensatz zu dieser natürlich ohne leistungsstarken PC im Hintergrund.

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Virtual Reality

Grenzenlose Vorteile für E-Learning

Die großen Vorteile, die Virtual Reality für E-Learning, und damit dem Bildungswesen insgesamt bieten kann, wurde ein weiteres Mal belegt. Eine Hochschulstudie zeigte die Möglichkeiten die VR bietet, um beispielsweise den Overheadprojektor zu ersetzen. Schüler, die mit VR im Unterricht arbeiteten, schnitten im Vergleich zu Kontrollgruppen, die nicht mit VR arbeiteten, verhältnismäßig schlechter ab. Da beide Gruppen vom selben Lehrer dieselben Inhalte präsentiert bekamen, ist das ein deutliches Ergebnis.

Dieses wird noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass die VR-Gruppe in der Prüfung ein durchschnittliches Ergebnis von 93% und nicht nur 73% schaffte. Es zeigt sich, dass VR dazu beiträgt, dass Schüler – und Erwachsene, die mit VR arbeiten – das Gelernte nicht nur verinnerlichen, sondern auch langfristig abspeichern.

Augmented Reality

Ohne es zu wissen nutzen immer mehr Menschen Augmented Reality – vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis aus dem vergangenen Jahr. Während große und kleine Unternehmen mit ihren Hardware-Lösungen für AR keinen Erfolg hatten oder sogar Insolvenz anmelden mussten, wurden unauffälligere Anwendungen Mainstream. Die Gesichtsfilter der App Snap, mit denen der Kunde das eigene Gesicht verjüngen konnte, wurden virale Erfolge. Auch das Unternehmen Facebook entwickelte für den Facebook Messenger und Instagram verschiedene AR Filter.

Das muss nicht immer nur unsinniger, aber kurzweiliger Spaß sein. Ein neues Feature von Apple justiert die Pupillen bei Videoanrufen, damit der Eindruck von Blickkontakt entsteht und die Telefonate noch persönlicher wirken.

Google hat währenddessen digitale 3D Modelle von Objekten, Produkten oder Tieren in die eigene Suche integriert. Diese 3D Modelle können dann mit AR Technik in Lebensgröße in jeden beliebigen Raum projiziert werden. Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, dieses Feature in das eigene Online Angebot aufzunehmen und beispielsweise digitale Showrooms anzubieten.

Individual Solutions

Software Anbieter wie World of VR setzen immer mehr auf Angebote für einzelne Kunden. So werden die unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen von Kunden VR und AR optimal berücksichtigt und Probleme gelöst. So bleiben keine Wünsche und keine Anforderungen unerfüllt. Maßgeschneiderte AR-Lösungen können durch die Leidenschaft von Software Entwicklern auf eine neue Stufe gehoben werden.

Verschiedene Marktprognosen bestätigen einmal mehr – die Zukunft von VR, AR und MR sehen rosig auf. Die Studie der Technischen Hochschule Köln zeigt, dass die junge Branche zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.

Bildquelle: Pixabay.com

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