Tipps zur sicheren Kündigung von Mobilfunkverträgen!

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Sei es, dass die Netzabdeckung nicht zufriedenstellend ist, der aktuelle Tarif zu teuer erscheint oder das Datenvolumen des bestehenden Tarifpaketes zu knapp bemessen ist – es gibt unterschiedliche Gründe, warum Menschen ihren Handyvertrag kündigen möchten. Viele kündigen auch ihre bestehenden Mobilfunkverträge regelmäßig, um nach zwei Jahren mit einem Neuvertrag ein neues, subventioniertes Smartphone zu bekommen. Was gibt es beim Thema Kündigung von Mobilfunkverträgen zu beachten? Welche Fristen müssen eingehalten werden? Wie muss die Kündigung aussehen? Dieser Beitrag gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu.

Tipp: Wer unsicher ist, nutzt ein Musterschreiben, welches von verschiedenen Anbietern im Netz bereitgestellt wird. Wie die Vertragskündigung noch einfacher mithilfe eines Serviceanbieters wie Aboalarm vonstattengehen kann und wie sich das Kündigungsschreiben rechtssicher versenden lässt, ist in diesem Artikel auf billiger-telefonieren.de ausführlich beschrieben.

Kündigung
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Handyvertrag kündigen: So gehen Sie auf Nummer Sicher!

Handyverträge haben in Deutschland normalerweise eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Wird dieser nicht aktiv gekündigt, verlängert sich die Vertragslaufzeit in der Regel um weitere 12 Monate. In vielen Fällen verteuert sich dann sogar der Rechnungsbetrag, da nach der Mindestvertragslaufzeit häufig gewährte Sonderkonditionen für Neukunden auslaufen. Im Prinzip ist die Kündigung eines Mobilfunkvertrages ganz einfach.

Tipp: Die seit 2017 geltende Telekommunikations-Transparenzverordnung schreibt in §5 vor, dass Telekommunikationsanbieter verschiedene Angaben zu Laufzeit und Kündigungsfristen auf der monatlichen Telefonrechnung vermerken müssen. Folgendes ist vermerkt: Datum des Vertragsbeginns, Zeitpunkt nach dem die Mindestvertragslaufzeit nach aktuellem Stand endet, Kündigungsfrist sowie letzter Kalendertag, an dem die Kündigung beim Anbieter eingehen muss. Dies erleichtert den Kündigungsvorgang für Kunden ungemein. Damit nichts schief geht, hier noch einmal die wichtigsten Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten.

Kündigung für den Handyvertrag fristgerecht absenden

Die meisten Anbieter sehen für Handyverträge mit 24 Monaten Laufzeit eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor. Bei Tarifen mit 1 Monat Laufzeit kann zumeist innerhalb von 4 Wochen zum 1. des Folgemonats gekündigt werden.

Die Einhaltung der Kündigungsfrist ist essenziell. Dabei ist besonders wichtig, dass die Kündigung bis zum jeweiligen Datum beim Anbieter eingegangen sein muss. Es ist daher sinnvoll, das Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Dies ist zwar etwas teurer, bietet jedoch im Streitfall ein hohes Maß an Sicherheit.

Kündigung bedarf der Schriftform

Mobilfunkverträge müssen schriftlich gekündigt werden. Am besten ist es, man tippt die Kündigung, druckt sie aus, unterschreibt und versendet sie als Brief. Alternativ kann die Kündigung auch per Fax, E-Mail oder über das Serviceportal des Anbieters erfolgen. In die schriftliche Kündigung gehören unbedingt folgende Angaben:

  • Name, Adresse und Rufnummer
  • Kundennummer
  • Termin der Kündigung
  • Eine Unterschrift ist zwar nicht zwingend erforderlich, um sicherzugehen aber empfehlenswert.

Auf schriftlicher Kündigungsbestätigung bestehen

Eine Kündigungsbestätigung ist das sicherste Instrument, um einen Nachweis zu haben, dass die Kündigung eingegangen ist und akzeptiert wurde. Im Kündigungsschreiben sollte daher auf einer Bestätigung bestanden werden.

Rufnummernmitnahme

Falls die bisherige Rufnummer zum neuen Anbieter mitgenommen werden soll, sollte der Wunsch zur Rufnummernportierung in der Vertragskündigung angegeben werden. Der eigentliche Portierungsauftrag wird allerdings erst beim neuen Anbieter gestellt. Dieser leitet dann alle erforderlichen Schritte ein.

Wichtig! Wer seine Rufnummer zu einem neuen Provider mitnehmen möchte, sollte jedoch wissen, dass der alte Anbieter in der Regel eine Portierungsgebühr verlangt. Die Höhe der Gebühr ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. In der Regel werden 29,95 Euro berechnet.

Bildquelle: Foto von Rainer Sturm  / pixelio.de

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