Tipps zum sicheren Surfen im Internet!

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Die Internetnutzung kann für manchen beängstigend wirken – zumindest für die Anwender, die sich mit dem Metier weniger auskennen. Insbesondere ältere Menschen sind sich oft unsicher. Dies ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass laut Sicherheitsexperten im Schnitt vier neue Schadsoftware-Programme pro Sekunde entwickelt werden. Prinzipiell muss man aber kein Computerfreak oder Fachmann sein, um im Internet sicher surfen zu können. Allerdings gilt es dazu ein paar grundsätzliche Regeln einzuhalten. Wir liefern ein paar nützliche Tipps, die helfen können, die größten Gefahren im Netz unkompliziert zu umgehen und so stets sicher im World Wide Web unterwegs zu sein.

Sichere Passwörter nutzen

Da Passwörter der Schlüssel zur digitalen Identität der Nutzer sind, ist es essenziell, die eigenen Accounts mit möglichst starken Passwortkombinationen zu schützen.

Die durch das Hasso Plattner Institut (HPI) veröffentlichte und jährlich aktualisierte Liste der meistgenutzten Passwörter in Deutschland zeigt Erstaunliches: Einfachste Zahlenkombinationen wie „123456“ oder Varianten wie „password“ belegen auch heute noch regelmäßig die Top-Plätze. Mit derart leicht knackbaren Passwörtern setzen sich Nutzer einem enorm hohen Risiko aus, Opfer eines Daten- oder Identitätsdiebstahls zu werden. Um die sogenannten Brute-Force-Angriffe im Internet abwehren zu können, sind sichere Passwörter allerdings das A und O.

Security
Sicherheit im Web

Durch ein sicheres Passwort ist es für potenzielle Angreifer viel schwerer, vertrauliche Daten zu stehlen oder Malware auf einem fremden Computer unterzubringen. Diejenigen, die bei der Wahl ihres Passworts nicht allzu kreativ sind, können einen Passwortmanager für die Erstellung nutzen. Diese speichern alle Passwörter sicher ab, sodass sich niemand komplizierte Buchstaben- und Zeichenfolgen merken muss.
Sichere Passwörter sollten aus mindestens zwölf Zeichen bestehen. Zum anderen sollten sie eine gewisse Komplexität aufweisen. Dafür eignet sich die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Wörter, die im Duden zu finden sind, sollten nicht genutzt werden. Außerdem darf ein und dasselbe Kennwort niemals für verschiedene Accounts genutzt werden.

Die Software regelmäßig aktualisieren

Programmentwickler sind stets hinterher, ihre Software aktuell zu halten, um der eingangs erwähnten Vielzahl von täglich neu entwickelten Schadprogrammen entgegenzuwirken. Allerdings versäumen viele Internetnutzer, sicherheitsrelevante Updates zeitnah zu installieren. Dies ist ein Fehler, da die Kriminellen häufig sehr schnell auf auftretende Sicherheitslücken in Systemen reagieren. Deshalb sind Geräte, die nicht regelmäßig und zeitnah nach dem Erscheinen mit Sicherheitsupdates versorgt werden, für Angriffe wesentlich anfälliger.

Sowohl die Antiviren-Programme als auch der Browser und natürlich auch das Betriebssystem sollten stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Das Beste ist, die Updates automatisch aufspielen zu lassen, um Gefahren rechtzeitig abzuwehren.

Hochwertige Anti-Virus-Programme nutzen

Anti-Virus-Programme können einen großen Beitrag zur Sicherheit im Internet beitragen. Antiviren-Software kann im Ernstfall verhindert werden, dass der Computer mit schädlicher Software infiziert wird – allerdings nur dann, wenn es sich um ein seriöses und leistungsstarkes Programm handelt. Auch hier gilt die Regel: Updates täglich einspielen und möglichst automatische Updates nutzen

Vorsicht beim Öffnen von E-Mail-Anhängen

Für die Verbreitung von Malware werden sehr häufig E-Mails genutzt. Hacker erstellen Nachrichten, die auf den ersten Blick seriös und echt wirken. Es werden dabei oft Sonderangebote beworben oder der Eindruck von offiziellen Schreiben erweckt. In den E-Mails sind dann in der Regel Anhänge oder Links enthalten, die bei einem Klick sensible Daten stehlen oder Malware auf den PC herunterladen. Internetnutzer sind gut beraten, hier eine gesunde Skepsis an den Tag zu legen. Bevor ein Anhang oder ein Link geöffnet wird, sollte die URL oder die Dateierweiterung stets noch einmal unter die Lupe genommen werden.

Fazit: Wer diese grundlegenden Tipps für sicheres Surfen im Internet und den Umgang mit Computern beachtet, hat einen großen Schritt getan, um relativ sicher im Netz unterwegs zu sein.

Bildquelle: Pixabay.com

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