Startup Tipp: Prototypen im 3D Druck online bestellen!

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Ehe eine innovative Produktidee den Weg in die Fertigung und schließlich zum Verbraucher findet, ist es oft ein langer Weg. Dabei gibt es zahlreiche Hürden zu meistern. Unter anderem gilt es, die Finanzierung sicherzustellen und den Artikel so zu entwickeln, dass er später in Serie gefertigt werden kann. Um potenziellen Kunden, Partnern und Investoren einen Eindruck von der Idee zu vermitteln, ist es hilfreich, diese möglichst anschaulich zu präsentieren und bestenfalls das bereits fertige Produkt vorzuführen. In der Regel nutzt man dazu Prototypen, anhand derer sich alle Funktionen neuer Produkte demonstrieren lassen. Viele Entscheider und Investoren verlangen sogar explizit nach der Präsentation eines Prototypen, ehe sie ihre Zulassungs- oder Investitionsentscheidung treffen.

Doch wie kommt man möglichst kostengünstig an Prototypen? Die wenigsten Gründer oder junge Unternehmen verfügen über eine eigene Fertigung. Häufig fehlen die notwendigen Maschinen und Werkzeuge, um Prototypen oder Kleinserien kostengünstig produzieren zu können.

Wir erklären, wie es geht. In einer kleinen Serie über Prototyping haben wir ein paar Informationen zusammengetragen, wie sich Startups günstig qualitativ hochwertige Prototypen und Muster fertigen lassen können, mit denen sie jeden Investor überzeugen. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, Prototypen und Kleinserien bei einem 3D Druck Dienstleister in Auftrag zu geben oder einen Auftrag zum CNC Fräsen online zu erteilen. Wir zeigen, wie Sie als Gründer von der Expertise erfahrener Anbieter für die Fertigung von Prototypen profitieren können.

3D Drucker
3D Druck

Bauteile bei einem 3D Druck Dienstleister fertigen lassen

Eine Lösung ist, Prototypen im 3D-Druck herzustellen. Zwar gibt es heute schon 3D-Drucker, die auch mit geringerem Budget erschwinglich sind, doch sind diese meist nur für den semiprofessionellen Einsatz nutzbar. Häufig arbeiten diese Drucker auf der Basis der FDM-Technik (Fused Deposition Modelling) oder Fused Filament Fabrication (FFF), wobei geschmolzenes Material schichtweise auf eine Bauplattform aufgetragen wird und dort aushärtet. Als Materialien für den 3D Druck nach der FDM-Technologie stehen in der Regel lediglich Kunststoffe zur Auswahl.

Wer hochpräzise Teile und Druckerzeugnisse, beispielsweise aus Metall, benötigt, wendet sich am besten an einen 3D Druck Dienstleister. Diese verfügen über das entsprechende Know-how und die Werkzeuge für die verschiedensten Technologien im 3D Druck. Ob Multi Jet Fusion (MJF) und Stereolithographie (SLA) zur Herstellung funktionaler Teile aus Kunststoff und Kunstharz oder Selektives Lasersintern (SLS) sowie Direktes Metall Lasersintern (DMLS) zur Herstellung voll funktionsfähiger Metallprototypen und Produktionsteile – hier ist nahezu alles möglich. Je nach Erfordernis lassen sich so Prototypen mit verschiedenen 3D Druckverfahren aus den unterschiedlichsten Materialien – selbst Aluminium- und Edelstahlteile – herstellen.

Wie funktioniert die Auftragserteilung für den 3D Druck?

Das Prinzip ist genauso einfach, wie jeder andere Druckauftrag in der klassischen Onlinedruckerei. Kunden können bei einem 3D Druck Dienstleister ihre CAD-Dateien hochladen. Nach Eingabe aller Details erhalten sie sofort ein 3D-Druck-Angebot. Wird dieses vom Kunden akzeptiert und der Auftrag erteilt, gehen die Teile schon wenige Minuten später in Produktion. Die fertigen Prototypen werden bereits nach wenigen Tage geliefert und können so beim nächsten Pitch vorgeführt werden.

Neben dem 3 Druck gibt es beispielsweise mit CNC-Fräsen oder dem Spritzguss-Verfahren noch weitere Verfahren zur Prototypenfertigung. Etablierte Anbieter wie 3D Hubs verfügen auch hierfür über Know-how und Kapazitäten, um schnell und kostengünstig zu fertigen. Dazu mehr im zweiten Teil unserer kleinen Reihe zum Thema Prototyping für Gründer.

Bildquelle: Pixabay.com

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