So geht Rapid Prototyping

Das Rapid-Prototyping gilt als eine hervorragende Methode, um die geplante Produktion im Vorfeld zu testen. Fehler im Design können vorab erkannt und behoben werden, noch bevor die Produktion tatsächlich startet. Mithilfe der Unterstützung von einem 3D Druck Service können so schnell und effizient neue Ideen getestet und entsprechend eingeplant werden. Was vor einigen Jahren noch zu den seltenen Vorgehensweisen gehörte, gilt heute als Stand der Technik. Deshalb finden sich immer weitere Unternehmen, die dem Interessenten bei der Erstellung des Prototyps zur Hand gehen.

Was ist Rapid-Prototyping?

Beim Rapid-Prototyping handelt es sich um eine Methode, mit der sich schnell und unkompliziert ein Prototyp anfertigen lässt. Diese schnelle Erzeugung eines Modells erlaubt es, bereits während der Planungsphase einen Prototyp zu erzeugen. Das ermöglicht es den Unternehmen, die dieses Verfahren einsetzen, bereits im Vorfeld mögliche Fehler und Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Dadurch werden im späteren Produktionsprozess Kosten eingespart.

Der Begriff Rapid-Prototyping beinhaltet dabei unterschiedliche Methoden und Verfahren, mit denen eine schnelle und einfache Modellanfertigung möglich ist. Als Spezialform des normalen Prototypings stellt sie eine Herangehensweise aus der Fertigungstechnik dar. Ein typisches Beispiel für eine solche Methode des Rapid-Prototypings ist ein 3D Druck Service. Mithilfe eines speziellen 3D-Printers wird ein digitales Modell über die entsprechende Software eingelesen und ausgedruckt.

Die Idee hinter dem Rapid-Prototyping ist jedoch nicht nur für alteingesessene Unternehmen interessant. Auch im Bereich der Start-ups wird sie zunehmend gerne gesehen. Denn mithilfe dieses Verfahrens lässt sich ein realistischer Proof-of-Concept erstellen, der einem potenziellen Investor gezeigt werden kann. So bleibt es nicht nur bei der blanken Theorie, sondern es kann ein gemeinsames Verständnis für das zukünftige Projekt des jungen Unternehmens geschaffen werden.

Wie funktioniert das Rapid-Prototyping mit dem 3D-Drucker?

Die Grundlage eines 3D Prototyps ist ein dreidimensionales Modell. Dabei handelt es sich meist um CAD-Daten. Das CAD (Computer Aided Drawing) wird in vielen unterschiedlichen Branchen eingesetzt. Grundsätzlich werden diese CAD Dateien für den Fertigungsprozess von den jeweiligen Maschinen eingelesen und dort weiterverarbeitet und das entworfene Modell produziert. Der Rapid-Prototyping Schritt erfolgt zwischen Planung und Fertigung.

Auch hier wird die CAD Datei eingelesen, allerdings in eine Rapid-Prototyping-Maschine. Diese konvertiert die Daten gegebenenfalls. Anschließend wird das dreidimensionale Modell vom 3D-Drucker ausgedruckt. Das geschieht über einen Querschnitt der Form, wobei das Modell schrittweise und Schicht für Schicht aufgebaut wird. Je nach Größe und Komplexität der jeweiligen CAD Datei kann der Druck nach wenigen Minuten erfolgt sein, kann sich aber ebenso gut über mehrere Stunden erstrecken.

Welche Methoden zählen neben dem 3D-Druck zum Rapid-Prototyping?

Während Maschinenteile, Werkzeuge oder andere Produkte hervorragend mit dem 3D-Drucker erstellt werden können, ist das bei digitalen Produkten nicht möglich. Software beispielsweise fällt in diesen Bereich. Trotzdem wird auch im Bereich der Softwareentwicklung auf das Rapid-Prototyping gesetzt. Dabei entstehen Oberflächen, mit denen der spätere Anwender bereits vorab agieren kann, ohne dass die Logik implementiert sein muss. Während es sich dabei ursprünglich um einfache Wireframes handelte, die auf Papier oder am PC erstellt wurden, handelt es sich heute um komplexe Konstrukte, welche einen Großteil der fertigen Software simulieren. In den meisten Fällen ist eine anschließende automatische Generierung des Quellcodes möglich, wobei diese sich hauptsächlich für Webanwendungen oder kleine und einfache Desktopanwendungen einsetzen lässt.

Auch das Verfahren des Space Puzzle Modellings zählt zu den möglichen Methoden des Rapid-Prototypings. Auch das Laminated Object Modelling und das Contour Crafting. Egal welche Rapid-Prototype Methode eingesetzt wird, letztlich verfolgt jeder Ansatz dasselbe Ziel. Denn mit diesen Verfahren geht es in erster Linie darum, eine einfache, schnelle und vor allem auch kostengünstige Erstellung des Prototyps sicherzustellen.

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