Raspberry Pi Model A+: Neuauflage des ersten Mini-PCs!

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Mini-Computer stoßen derzeit auf großes Interesse. Insbesondere der Raspberry Pi ist der Einplatinen-Rechner, der einen wahren Hype ausgelöst hat. Nachdem im Juli der Mini-Computer Raspberry Pi Modell B+ als aktuelles Spitzenmodell vorgestellt wurde, der gegenüber dem Modell B in einigen Punkten Verbesserungen erfahren hat, haben sich die Entwickler nun den Raspberry Pi Modell A vorgenommen. Mit dem neuen Raspberry Pi A+ wurde Anfang November eine neue Generation des Einsteiger-Modells der Raspberry-Familie vorgestellt.

Raspberry Pi Modell A+ ist kompakter und stromsparender

Die Neuauflage des Mini-Computers kommt zwar mit derselben Grundausstattung wie das Vorgängermodell Raspberry Pi A, ist aber um einiges kleiner, leichter und verbraucht zudem weniger Strom. Außerdem wurde der Preis um satte 5 Dollar geschrumpft, so dass der Raspberry Pi A+ zum Preis von 20 Dollar ins Rennen um die Gunst der User geht.

Raspberry Pi Model A+
Raspberry Pi Model A+

Während die erste Version noch im 8,6 cm langen Scheckkartenformat geliefert wird und 31 Gramm wiegt, misst das Modell A+ gerade mal 5,6 x 6,6 cm und ist mit 23 Gramm um 8 Gramm leichter. Wie alle RasPis wird auch der Raspberri Pi A+ von einem BCM 2835 Prozessor angetrieben. Wie beim Vorgänger stehen diesem ebenfalls 256 MB RAM zur Seite. Statt der bisher verwendeten SD-Karten-Slots für das Betriebssystem, verfügt auch der A+, wie schon der B+, über einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte. Trotz der geringeren Abmessung wurde die 26-polige GPIO-Leiste, mit denen sich der Pi mit Sensoren und Geräten verbinden lässt, durch eine 40-polige Steckleiste ersetzt. Schließlich hat man auch hier die Audio-Schnittstelle verbessert.

Raspberry Pi A+ als Mitglied einer Familie von Mini-PCs

Wie die Entwickler erklärten, soll der Raspberry A+ nicht den Vorgänger ersetzen. Vielmehr wird es mit den Raspberry Pi Modellen A, A+, B und B+ künftig vier Versionen des Einplatinen-Rechners geben. Je nach Projekt erfüllen diese mehr oder weniger hohe Anforderungen.

Mittlerweile sind unzählige Bauanleitungen zu finden und eine große Community findet immer neue Anwendungsgebiete. Ob Home-Server, private Cloud-Lösung oder Geräte-Steuerung – für wenig Geld lassen sich mit dem Mini-PC Raspberry Pi die vielfältigsten Bastelprojekte umsetzen. Als Betriebssystem kommt auf allen RasPis – so auch auf dem Raspberry Pi A+ – in der Regel ein angepasstes Linux-System zum Einsatz.

Fazit: Wer geringere Ansprüche an die Technik seines Mini-PCs hat und ein kleineres, stromsparenderes Modell sucht, sollte sich den neuen Raspberry Pi Model A+ für 20 Dollar anschauen. Wer sich nach anderen Einplatinen-Rechnern und Mini-PCs umsehen möchte, der kann in diesem NetzNews Artikel Alternativen zum Raspberry Pi im Kurzporträt finden.

Ein Kommentar

  1. Unglaublich, wie sich Rapsberry Pi mittlerweile durchsetzt. Gab es da nicht sogar eine Google Glass Alternative von einem Inder? Ich bin gespannt, wie sich das ganze weiterhin entwickeln wird.

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