Pumpipumpe: Alltagsdinge in der Nachbarschaft teilen!

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Nicht nur in Deutschland nimmt die Shareconomy einen immer größeren Stellenwert ein. Auch in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz gewinnt das Teilen von Dingen und Ressourcen wie Auto, Parkplatz oder Bohrmaschine zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Schweizer Sharing Economy kommt zunehmend in Fahrt. Immer mehr etablieren Unternehmen aus der Schweizer Sharing Economy ihren Service auch auf dem deutschen Markt. Erst kürzlich haben wir über den Schweizer Dienstleistungsfinder Mila.com berichtet und auch die Plattform Sharely.ch, die sich dem Teilen von Alltagsgegenständen verschrieben hat, vorgestellt.

Pumpipumpe – so klappt´s auch mit dem Nachbarn

In dieselbe Richtung wie Sharely.ch schlägt auch das Schweizer Startup Pumpipumpe.ch, setzt dabei aber noch wesentlich mehr auf den nachbarschaftlichen und sozialen Aspekt. Pumpipumpe will einen bewussten Umgang mit Konsumgütern und mehr soziale Interaktion in der Nachbarschaft fördern, indem es das Leihen und Ausleihen von Dingen, die man nur selten braucht, ermöglicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten der Shareconomy erfolgt das Teilen bei Pumpipumpe nicht über Smartphone und Internet, sondern tatsächlich direkt vor Ort unter Menschen in der Nähe.

Pumpipumpe
Pumpipumpe (Bildquelle: Screenshot pumpipumpe.ch)

Mit Pumpipumpe werden unrentable Anschaffungen vermieden und somit Ressourcen gespart und gleichzeitig lernen sich die Nachbarn besser kennen.

Wie Pumpipumpe funktioniert?

Ganz einfach. Jeder besitzt Dinge in seinem Haushalt, die irgendwann für viel Geld angeschafft wurden, jedoch selten in Gebrauch sind. Wer solch ein Haushaltsgerät, Werkzeug oder Ding des alltäglichen Gebrauchs hat und dieses mit anderen Menschen in seiner Nachbarschaft teilen möchte, der klebt einen entsprechenden Aufkleber mit dem Signet des jeweiligen Geräts an den Briefkasten. Damit signalisiert er, dass er das oder die jeweiligen Geräte zum Teilen anbietet. So weiß der Nachbar, falls er ein kurzfristig ein entsprechendes Gerät benötigt, dass er einfach klingeln und dieses ausleihen kann.

Geteilt werden kann im Prinzip alles – ob Küchengeräte, Produkte des Alltags, Werkzeuge oder Freizeitartikel. Vom Waffeleisen bis zur Stichsäge, von der Bohrmaschine über den Schlitten bis zum Fahrradanhänger, selbst der WLAN-Anschluss, das Zeitungsabo oder Bananenkisten für den Umzug können über Pumpipumpe zur gemeinsamen Nutzung angeboten werden.

Pumpipumpe Sticker kostenlos bestellen und starten

Die Sticker können kostenlos über die Website von Pumpipumpe bestellt werden und werden kurzfristig nach Deutschland und in die Schweiz gesendet. In Bern, Biel und Zürich ebenso wie beim deutschen Partner LifeThek in Hamburg können diese auch vor Ort abgeholt werden. Die entsprechenden Adressen finden sich auf der Website von Pumpipumpe. Für den Versand in andere Länder werden 4 Euro berechnet.

Da das gesamte Projekt ohne kommerziellen Hintergrund funktioniert, sind die Macher für jede Unterstützung dankbar. Alle, denen das Konzept des Schweizer Startups zusagt, können mit einer Spende oder dem Kauf einer limitierten bedruckten Leinentasche oder einem exklusiven Postkartenset einen kleinen Beitrag leisten, um das Konzept zu unterstützen und weiter auszubauen.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Projekt als Pumpipumpe Botschafterir/In oder Projektpartner zu unterstützen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website.

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