Praktische Tipps für dem Umzug wegen Jobwechsel!

Wer heute einen guten Job sucht, kommt oft nicht umhin, den Wohnort zu wechseln. Statistiken belegen, dass der Jobwechsel der häufigste Grund für einen Umzug ist. Nicht nur der Jobwechsel, sondern auch das ganze Drumherum, wie Wohnungssuche, ggf. Schule oder Kita für die Kinder, Job für den Partner usw. stellen uns dann vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Vor allem der Umzug selbst hat es meist in sich. Ob man allein den Wohnort wechselt oder die Familie mit umziehen soll, um ein tägliches oder wöchentliches Pendeln zum Arbeitsplatz zu vermeiden: gute Planung und ein verlässlicher Partner sind das A und O für einen Umzug ohne böse Überraschungen. Was es zu beachten gibt, damit der Umzug ohne Pannen funktioniert, beschreibt diese Beitrag.

Verlässlicher Partner – am besten aus der Region

Egal, ob der Umzug in der Region oder überregional geplant ist – es macht in der Regel Sinn, einen Umzugspartner in der Nähe auszuwählen. Ist beispielsweise für den Umzug Aachen, Düren oder Köln-Bonn als Ausgangspunkt vorgesehen, wendet man sich am besten an ein Umzugsunternehmen aus NRW. Wer innerhalb Berlin-Brandenburgs umzieht, ist mit einem Umzugspartner aus der Berliner Region besser bedient. Unternehmen können so in der Regel schnell reagieren, wenn es während des Umzuges zu Problemen kommen sollte. Beispielsweise können Transportkapazitäten erweitert oder, falls nötig, eine Hebebühne oder ggf. weiteres Personal hinzugezogen werden.

Umzugsunternehmen

Selbstverständlich ist es auch möglich, einen der bekannten überregionalen Anbieter zu wählen, die in mehreren Städten und Regionen mit Niederlassungen vertreten sind. Auch hier ist im Notfall flexible Reaktion auf die meisten Eventualitäten gewährleistet.

Wer übernimmt die Kosten für den Umzug?

Ein wichtiger Punkt, den es beim Umzug für den Jobwechsel zu klären gilt. Ist die Frage der Übernahme der Kosten. Zunächst ist es wichtig zu wissen: Der neue Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, die Kosten zu tragen oder sich zu beteiligen.

Häufig wird zumindest ein Teil der Umzugskosten vom neuen Unternehmen übernommen, Dies ist jedoch reine Verhandlungssache. Es lohnt sich daher im Bewerbungsgespräch (vorsichtig) nachzufragen, ob und welche Unterstützung der künftige Arbeitgeber anbieten kann.

Unter gewissen Voraussetzzungen gibt es auch Fördergelder und staatlich Unterstützung. Wer beispielsweise von der Arbeitslosigkeit wieder in das Berufsleben einsteigt, kann eine Kostenerstattung der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Natürlich sind die Umzugskosten für einen Berufswechsel auch steuerlich als Werbungskosten absetzbar.

Unverbindliches Beratungsgespräch und kostenloses Angebot

Voraussetzung, damit der Umzug ohne Probleme vonstattengehen kann, ist sorgfältige Planung und Vorbereitung. Ein seriöses Unternehmen wird in der Regel zunächst ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren. Unter anderem sollten folgende Fragen geklärt werden:

  • Entfernung zwischen Be- und Entladeort sowie Anfahrts- und Parksituation vor Ort.
  • Ist die Einrichtung einer Halteverbotszone für den Umzugstag erforderlich?
  • Wie viel Zeit steht für den Umzug und dessen Vorbereitung zur Verfügung?
  • Welche Güter und Mengen werden transportiert?
  • Welches und wie viel Verpackungsmaterial ist erforderlich?
  • Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung?

Auf Basis dieser Angaben wird dann ein kostenloses Leistungsangebot erstellt. Darin sollten alle relevanten Daten aufgelistet und Kosten transparent dargelegt werden. Verschiedene Umzugsfirmen bieten diverse Formen von Versicherungen für unterschiedliche Bedürfnisse an. Oft fallen noch zusätzliche Kosten an, etwa für das Verpacken, für Umzugskartons, besonders sperrige Gegenstände oder die Lagerung des Hausrats, falls dieser nicht direkt in das neue Haus oder die neue Wohnung geliefert werden kann.

Mit diesen Angaben ist es dem Kunden möglich, verschiedene Angebote zu vergleichen und sich dann für den richtigen Partner zu entscheiden.

Vergleichen lohnt sich immer

Wer einen Umzug plant, kommt um einen detaillierten Anbietervergleich nicht umhin. Schließlich vertraut man dem Umzugspartner seinen gesamten Besitz an. Besonders bei Fernumzügen ist es wichtig, dass die Umzugsfirma entsprechende Erfahrungen vorweisen kann und die Kosten transparent veranschaulicht. Wer sichergehen will, lässt sich von mehreren Firmen schriftliche Angebote machen, ehe vor dem Umzug den Vertrag abgeschlossen wird.

Zum Schluss noch eine kleine Checkliste mit Tipps für den Umzug.

Bildquelle: Pixabay.com

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