Nützliche Tipps für erfolgreiches Influencer-Marketing!

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Damit es einem Unternehmen gelingt, seine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich an den Kunden zu bringen, ist gutes Marketing das A und O! Jetzt – im digitalen Zeitalter – wo sich die Kundenakquise und Produktvermarktung immer mehr in die sozialen Netzwerke verlagert, wird immer mehr auf „Influencer“ gesetzt, die auf Plattformen wie Instagram oder YouTube für unterschiedlichste Unternehmen werben.

Was ist überhaupt ein Influencer?

Ein Influencer ist jemand, der durch seine hohe Anzahl an Followern eine große Reichweite im Internet erzielt. Das klassische Beispiel für Influencer sind Prominente. Diese werben längst nicht mehr ausschließlich im TV, in Zeitschriften oder auf Plakaten, sondern auch auf Instagram, Twitter und Co. Die positiven Assoziationen, die Fans mit einem Prominenten verbinden, werden auf das beworbene Produkt übertragen und wecken somit das Kaufinteresse.

Heute kann jedoch jeder zum Influencer werden: Postet man Inhalte mit hoher Relevanz für die User im Netz, steigen Klicks und Followerzahlen und mit etwas Glück wird aus einem normalen Menschen ein echter Internetstar.

Influencer Marketing
Influencer Marketing

Viele Follower sind nicht alles!

Wenn man als Unternehmen in Sachen Influencer-Marketing erfolgreich sein möchte, sollte man auf die Personengruppen setzen, die keine Abonnentenzahlen im Millionenbereich haben. Denn oftmals sind „kleinere“ Influencer im Vergleich zu großen Stars und Sternchen viel näher an der Zielgruppe und können somit mehr Kunden generieren.

Gutes Influencer-Marketing gelingt also vor allem dann, wenn nicht die Zahl der Follower, zu der häufig ohnehin zahlreiche Fake-Accounts zählen, im Vordergrund steht, sondern viel mehr die Qualität der Beiträge und die Anzahl echter Reaktionen auf diese.

Trotzdem muss der Unternehmensnutzen eines Influencers natürlich im Auge behalten werden – ein Influencer sollte daher mindestens 10.000 Follower haben, um eine zufriedenstellende Anzahl an Personen zu erreichen.

Welcher Influencer soll es sein?

Wichtig ist es Influencer zu wählen, die gut zum eigenen Unternehmen passen! Schließlich vertreten Influencer unterschiedliche Themenbereiche wie Kosmetik, Sport oder Reisen und sind daher nur an ausgewählten Kooperationen interessiert, die relevant für sie und ihre Community sind. Ein Online-Modemagazin mit Fashion-Tipps sollte beispielsweise mit einem Fashionblogger kooperieren, statt auf einen YouTube-Sportler zu setzen. Je stärker ein Influencer die Werte und Interessen eines Unternehmens vertritt, desto vielversprechender die Werbung!

Authentizität – Der Schlüssel zum Erfolg!

Steht nämlich der Influencer hinter dem beworbenen Produkt, gelingt es ihm umso besser effektiv Kunden anzuwerben und zum Kauf eines Produkts zu motivieren. Der potenzielle Kunde sollte nämlich nie das Gefühl bekommen, dass ein Produkt nur beworben wird, weil der Influencer eine hohe Gage für die Produktvermarktung erhalten hat. Die beste Werbung ist immer die, bei der der Eindruck entsteht, der Werbende wäre tatsächlich vom Produkt überzeugt und würde dies auch eigenen Freunden und Verwandten empfehlen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Unternehmen Influencern keine zu detaillierten Vorgaben in der Gestaltung ihrer Beiträge machen. Dies durchschaut der treue Follower sofort! Je freier Beiträge gestaltet werden dürfen, desto mehr setzt sich der Influencer selbst mit dem Produkt auseinander und umso kreativer und authentischer werden seine Postings.

Welche Plattform für welche Zielgruppe?

Natürlich ist auch die Wahl der richtigen Plattform wichtig. Dafür sollte man sich klarmachen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und welche sozialen Netzwerke diese bevorzugt. Je älter die Zielgruppe ist, desto schlechter funktionieren beispielsweise neue Kanäle wie Snapchat. Anderseits sollten Unternehmen sich trauen neben den altbewährten Netzwerken auch neue Plattformen auszuprobieren, um eventuell eine größere Anzahl an Menschen zu erreichen.

Immer auf Nummer sicher!

Ist die Wahl der Plattform und des Influencers getroffen, sollten der genaue Ablauf sowie die Kooperationsbedingungen im Vorfeld vertraglich festgehalten werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Besonders wichtig ist eine klare Regelung, wo Inhalte gepostet werden dürfen und in welcher Laufzeit dies geschehen darf. So gelingt eine harmonische Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren!

Über die Autorin:
Amy Goldsworthy ist Masterstudentin im Bereich Grafikdesign und zudem als Fotografin und Texterin für das Hildesheimer Modehaus Eierund tätig.

Bildquelle: Pixabay.com

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