Mit Sharely.ch einfach Alltagsgegenstände teilen!

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„Teilen ist das neue Besitzen.“ Dies ist einer der Slogans, die einen Trend unserer Zeit beschreibt. Shareconomy boomt und in immer mehr Bereichen unseres Lebens spielt das Teilen von Ressourcen eine Rolle. Menschen teilen Autos, Fahrräder, Wohnungen, Bücher oder Kleidung. Dank mobiler Internetnutzung teilen wir heute sogar den Parkplatz vor der Haustür oder zu viel gekaufte Lebensmittel. Warum teilen wir nicht auch Alltagsgegenstände, die man nicht selten teuer bezahlt hat, selbst aber nur selten und für kurze Zeit nutzt? Diese Frage stellte sich der Schweizer Gründer Andreas Amstutz und startete Ende November mit der Plattform Sharely.ch.

Sharely.ch – einfach online Alltagsgegenstände mieten oder vermieten

Auf der Sharing-Plattform Sharely.ch haben registrierte Mitglieder die Möglichkeit, die verschiedensten Alltagsgegenstände zu vermieten oder selbst zu mieten. Dies können die Bohrmaschine, die Friteuse oder der Eisbereiter, aber auch die Skier, der Schlitten oder gar das Segelboot sein. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wer auf der Suche nach einem Autokindersitz für ein Wochenende, einem Plattenspieler zum Digitalisieren der Vinylsammlung oder einem Velogrill für ein gelungenes Hoffest ist, hat bei Sharely gute Chancen, das Passende zu finden.

sharely.ch
sharely.ch (Bildquelle: Screenshot sharely.ch)

Das Prinzip von Sharely ist einfach und effektiv

Wer etwas zu verleihen oder zur Miete anbieten möchte, registriert sich auf sharely.ch und stellt seinen Gegenstand mit Fotos und ausführlicher Beschreibung auf die Plattform. Natürlich nicht, ohne vorher einen entsprechenden Mietpreis pro Tag anzugeben. Sollte es dann zu einem Mietvertrag mit einem Interessenten kommen, bekommt der Verleiher 80% dieses Preises auf sein Konto überwiesen.

Wer Gegenstände mieten möchte, geht auf Sharely und sucht mit der komfortablen Suchfunktion nach dem entsprechenden Artikel in seiner Wohnortnähe. Bei jedem Objekt steht der Preis pro Tag, die Bewertung sowie die Distanz zum Vermieter. Mit einer Mietanfrage, die vor allem den Mietzeitraum beinhaltet, nehmen Interessenten über die Plattform Kontakt mit dem Anbieter auf. Ist das Objekt im gewünschten Zeitraum verfügbar und bestätigt der Vermieter die Anfrage, wird das Mieterkonto mit dem entsprechenden Mietbetrag belastet.

Entweder holt der Mieter den Gegenstand beim Vermieter ab oder es wird ein Treffpunkt vereinbart. Die Rückgabe erfolgt dann ebenfalls nach Vereinbarung der beiden Partner.

Was passiert im Schadensfall?

Natürlich taucht auch die Frage auf, was passiert, wenn ein gemietetes Objekt defekt zurückgebracht wird. Hier ist im Grundsatz der Mieter für Reparatur oder Ersatz verantwortlich. In der Regel lassen sich auch Schäden an Mietsachen über die Privathaftpflichtversicherung regulieren. In Härtefällen besteht allerdings sogar die Option, dass Sharely einen Teil – etwa den Betrag der Selbstbeteiligung im Schadensfall – im Rahmen der Sharely Kulanz übernimmt. Dies kann bis zu einem maximalen Betrag von 300 CHF pro Jahr und Nutzer sein.

Sharely findet großen Anklang

Obwohl erst Ende November gestartet, erfreut sich Sharely heute schon großer Beliebtheit und verweist auf mehrere Hundert Mitglieder. Sharely grenzt sich deutlich von Tauschplattformen ab, denn der Fokus liegt hier eindeutig auf Mieten und Vermieten. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Mieter kommen günstig an Gegenstände, die sie für einen kurzen Zeitraum und einen bestimmten Zweck benötigen.

Für den Vermieter erfüllen Gegenstände, die teuer gekauft wurden, ihren Zweck und amortisieren in manchen Fällen sogar ihren Kaufpreis. Nicht zuletzt ist das Teilen von Ressourcen ein wichtiger Beitrag zur Verringerung von Umweltbelastungen.

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