Microsoft verändert seine Volumenlizenzmodelle!

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Die moderne Geschäftswelt ist kompliziert genug. Das ist ein Grund, warum Microsoft gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen eine einfache Lizenzierungslösung entwickelt hat. Mit der Veränderung seiner Volumenlizenzmodelle passt sich Microsoft nicht nur dem Wandel in der Arbeitswelt und dem technologischen Fortschritt an, sondern will auch dem Wunsch nach Kontrolle und Transparenz im IT-Lizenzmanagement gerecht werden. Über Microsoft Volume Licensing, ein Vertrag mit tausend Möglichkeiten.

Was ist die nächste Generation der Lizenzierung?

Im Laufe der kommenden Jahre will Microsoft nur noch einen Vertrag anbieten, der Flexibilität und Transparenz in den Mittelpunkt rückt. „Next Generation of Licensing“ (NGL) heißt das Projekt, mit dem Microsoft alle Volumenlizenzprogramme im Laufe der kommenden Jahre auf den neuen Microsoft Products & Services-Vertrag migrieren will. Damit will Microsoft die vertragliche Basis für die zukünftige Beschaffung von Microsoft-Technologie schaffen. Ziel ist eine neue Tool-Landschaft zur besseren Steuerung und Verwaltung, die gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickelt und getestet wurde. Ein Baustein ist das neue Microsoft Volume Licensing Center mit seinen unterschiedlichen Reporting-Optionen, das die Bestellung und Aktivierung von Online Services sowie Software Assurance Services vereinfacht.

Erster Schritt

Die „Next Generation of Licensing“, die alle Volumenlizenzprogramme erfasst, wird schrittweise in den Markt eingeführt. Ähnlich wie bisher unter den Verträgen Select Plus oder Microsoft Online Services Agreement bietet der neue Microsoft Products & Services-Vertrag (MPSA) Kunden mit etwa 250 PCs die Möglichkeit, transaktionell Softwarelizenzen und Online Services zu beschaffen. Die Beschaffung erfolgt über Partner. Die Bestellungen, bei Licensing Solution Partnern aufgegeben und in Rechnung gestellt, werden an Microsoft weitergeleitet und können im Volume Licensing Center eingesehen werden.

Der neue Microsoft Products & Services-Vertrag (MPSA)

Das MPSA ist ein zentraler, unbefristeter Vertrag. Er bietet eine Plattform für die Beschaffung von Softwarelizenzen und Online Services über so genannte Purchasing Accounts (PA) – juristische Personen oder Organisationseinheiten wie Abteilungen, Unternehmensbereiche oder Projektgruppen. Ein PA erhält mit den Verwaltungsrechten auch die Kompetenz, neue PA-Registrierungsanträge abzulehnen. Die verfügbaren Produkte sind in drei Kategorien eingeteilt: Erstens, Desktop-Systeme wie Windows Enterprise, zweitens, Desktop-Anwendungen wie Office Professional oder Office 365 E1 sowie drittens, Server wie Windows Server, Exchange Server oder Office 365 E3. Für jeden dieser drei Produktkategorien wird der Preislevel gesondert festgelegt. Basis ist ein Punktewertsystem, das jedem Produkt und Lizenztyp einen Punktwert zuweist. Die Summe der Punktewerte bestimmt pro Produktkategorie den Preislevel A, B, C, D, die mit denen von Select Plus identisch sind. Kunden haben die Wahl, ob sie Microsoft-Technologie als Softwarelizenz oder als von Microsoft gehosteten Cloud-Service erwerben möchten.

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