LOWOTEC: Crowdfunding für Home Office „out of the Box“!

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Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren verändert. Flexibilität ist gefragt und immer mehr Menschen arbeiten nicht mehr nach festen Zeiten im Büro, sondern erledigen ihren Job ortsunabhängig von unterwegs oder auch von zu Hause aus. Ob Außendienstler, Teilzeitarbeitskräfte und viele andere arbeiten oft bereits extern. Andere Arbeitsplätze ließen sich zwar flexibler umgestalten, allerdings scheuen viele Unternehmen noch immer, mehr Telearbeitsplätze zu schaffen. Unter anderem werden hier Sicherheitsbedenken und zu hoher Aufwand beim Einrichten eines externen Arbeitsplatzes als Argument dagegen angebracht.

Das Oldenburger Startup LowoTec möchte hier neue Wege gehen. Mit dem Projekt LOWOTEC wollen die Gründer Axel Ritz, Henning Hoffmann, Wolf-Christian Gantert und Guido Neun die einfachste Lösung schaffen, um flexible Telearbeitsplätze zu etablieren. Für ihre Idee erhielten sie im Dezember 2014 bereits den Gründerpreis der Universität Oldenburg.

LOWOTEC: Mit „Alice“ & „Bob“ zum Office „to go“

Bei LOWOTEC, mit dem das Startup auch auf der CeBIT 2015 vertreten war, handelt es sich um eine kombinierte Hardware- und Software-Lösung, die letztendlich das Einrichten eines Home Office oder Telearbeitsplatzes auf das Einstecken von zwei Kabeln reduziert. Dazu wurde ein spezielles Gerätepaar entwickelt. Damit gelingt es jedem Nutzer vollkommen ohne Vorkenntnisse, den Computer unterwegs oder im Home Office über eine gesicherte VPN-Verbindung direkt an die IT-Infrastruktur des Unternehmens anzubinden.

LOWOTEC
LOWOTEC

Die beiden speziell designten und auf die Namen „Alice“ (rote Gehäusekappe) und „Bob“ (blaue Gehäusekappe) getauften Boxen sind nur ca. 9 x 7 x 2 cm groß und wiegen je nur 68g. Sie verfügen über je 2 RJ45 Netzwerkschnittstellen und unterstützen alle gängigen Netzwerkprotokolle, wobei vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlene Verschlüsselungstechniken angewandt und Übertragungsgeschwindigkeiten bis 10 MBit/s erreicht werden sollen.

Wie funktioniert LOWOTEC? Denkbar einfach. „Alice“ verbleibt in der Firma und wird per LAN mit dem Firmen-Netzwerk verbunden, während „Bob“ beim Nutzer zwischen Router und Computer platziert. Nach dem Einstecken nehmen die beiden Geräte Kontakt via Internet auf und schaffen automatisch eine geschützte VPN Verbindung. Es ist keinerlei Konfigurationsaufwand notwendig. Weder der Systemadministrator im Unternehmen noch der User daheim müssen sich mit Freigaben und Zugriffsrechten befassen.

Crowdfunding auf INDIEGOGO für Markteinführung von LOWOTEC

Um die Entwicklung weiterzuführen und die Markteinführung von LOWOTEC realisieren zu können, wurde eine LOWOTEC Crowdfunding Kampagne auf INDIEGOGO gestartet. Ziel der Kampagne, die unter dem Titel „LOWOTEC: The ZERO config hardware VPN for everyone“ läuft, ist es, 120.000 Euro einzusammeln, um die erste Charge der Boxen in Serie produzieren zu lassen.
Die Kampagne läuft noch bis Ende April. Wird das Ziel von 120.000 Euro erreicht, soll die Produktion bereits im Mai starten und die ersten LOWOTEC Boxen im Oktober 2015 ausgeliefert werden.

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