EDL FUNZEL Test: LED LENSER® M7RX & M14X!

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Im LED-Taschenlampen-Test stellen wir euch die beiden X-Varianten der LED LENSER, die M7RX und ihren großen Bruder, die M14X, vor. Es sind die High-End-Varianten und X steht dabei für Xtreme – extreme Leuchtkraft, Leuchtweite und Leuchteffizienz – immerhin kommen die beiden Leuchten zusammen auf beeindruckende 1250 Lumen (= Beamer-Leuchtstärke!). Damit sind sie prädestiniert für eXtreme Situationen und Outdoor-Aktivitäten – vom Rettungsdienst und Katastrophenschutz bis zum Effekt-Einsatz in der Fotografie – Light Drawing, Light Writing und Extreme Light Painting sind einige der Zauberworte, bei denen die beiden Testexemplare ihr ganzes Können “aufleuchten” lassen können. Um euch einen Eindruck von der Power der High-Performance-Lampen mit dem “X” zu geben, haben wir einige Aufnahmen gemacht, um ihre beeindruckende Leuchtkraft und -weite zu demonstrieren, Light Painting und andere Experimente überlassen wir aber gerne anderen, zum Beispiel dem Gewinner der Verlosung, die am 18.12.2012 unter allen Kommentatoren zu diesem Bericht durchgeführt wird. Zu gewinnen gibt es die LED LENSER Neuheit, die P3 AFS P – wir raten also, fleißig zu kommentieren, denn die P3 AFS P ist weniger als Stift-lang und etwas mehr als eine AAA-Batterie schwer, leuchtet aber krasse 120 Meter weit und ist ein echtes Leucht-Schmankerl im Miniformat.

Bild 1: mit M7RX;  Bild 2: M14X extrem hell trotz Baukran-Stahler

LED LENSER Tests by NetzNews:
Die NetzNews-Redaktion durfte bereits verschiedene LED LENSER Lampen aus dem Hause Zweibrüder Optoelectronics GmbH testen und ist daher einerseits überzeugt, dass LED-Taschenlampen aus dem Hause Zweibrüder absolute Spitzenprodukte sind, andererseits liegt die Messlatte für den WOW-Effekt, Begeisterung und natürlichen Enthusiasmus nach mehreren Tests sicherlich etwas höher. Allerdings sind bisher alle Testmuster-Lampen verlost oder verschenkt worden. Für den aktuellen Test hat uns das Solinger Unternehmen diesmal zu den beiden Test-Produkten jedoch noch eine P3 AFS P dazugelegt, so dass wir uns entschieden haben, die P3 unter den Kommentatoren zu verlosen und dafür die Testmuster innerhalb der Redaktion zu verlosen. Darum ging es dann doch recht weihnachtlich zu, als das Paket mit den EDL FUNZELn kam und nicht nur die Lampen, auch die Augen der Beglückten leuchteten dem Sonnenuntergang entgegen;-)

Bild 3: P3 AFS P angelehnt an die M14X, beleuchtet von der M7RX (nicht im Bild)

Zu den bisher von der Redaktion getesteten LED LENSERn gehörten so unterschiedliche Lampen wie die Kopflampe H14, ein Multitaskingtalent (Fahrrad, Freeclimbing, Strahlerlampe uvm.) und ausgestattet mit High End Power LED, die heute regelmäßig von einem glücklichen “Jäger und Sammler” eingesetzt wird. Ebenfalls getestet haben wir die 11 cm und 77 Gramm leichte P5R, mit 210 Lumen und 190 Meter Leuchtweite ein echter Power-Dreikäsehoch. Die zwei Testmuster der P5R gingen je an einen Umweltaktivisten und einen Ortsvereins-Chef des Bundes Naturschutz. Weitere Testlampen waren die kleine M5 und die X14 mit zwei synchronisierten Lichtquellen im Lampenkopf. Schließlich hatten wir auch die M7R getestet, eine Taschenlampe vor allem für den professionellen Einsatz, dessen Xtreme-Variante wir in nun in diesem Testbericht vorstellen dürfen.

Bild 4: die M7RX wird mit umfangreichem Zubehör ausgeliefert

Die High-Performance-Modelle M7RX und M14X
Der Unterschied zu den schlichteren Zwillingsmodellen, der M7R und der M14 sticht sofort ins Auge, ein titanfarbener Ring am Lampenkopf ziert die M7RX und M14X. Damit kennzeichnet LED LENSER seine neuesten Entwicklungen, die über einen verbesserten LED-Chip verfügen, deutlich mehr Leuchtkraft besitzen und die Ausleuchtung um den Lichtkegel ist verbessert. Während die X-losen Lampen High End Power LEDs nutzen, kommen bei den Testmodellen die neuen Xtreme Power LEDs zum Einsatz, die über eine deutlich höhere Leuchtfläche verfügen. Das macht sie zu Powerlampen, allerdings reduziert sich auch die Leuchtdauer erheblich. Wer also den Dauereinsatz wichtiger findet als die Leuchtkraft, sollte sich die X-losen anschauen, zahnlos sind nämlich auch diese Lampen nicht …

Bild 5: die schlanke und praktische M14X-Box

Beide High-Performer kommen mit der LED LENSER typischen Vollausstattung daher: Advanced Focus System – einhändig steuerbar, drei Lichtprogrammen und mit Microcontroller gesteuerten Lichtfunktionen. Bei den Programmen (SLT – Smart Light Technologie) handelt es sich erstens um das volle Programm an Leuchtmodi – LED LENSER nennt das Professional. Im Easy-Modus werden die Leuchtfunktionen Morse, Boost, Power (volle Leuchtkraft), Low Power (15% Leuchtkraft, gut für Batterieschonung) und die stufenlose Dim-Funktion angesteuert. Drittens werden im Defencemodus hochfrequente Lichtblitze (Strobes) direkt angeschaltet. Die Lichtfunktionen umfassen daneben noch das S.O.S. Blicksignal und einfaches Blinksignal. Die Morsefunktion erhält man bei leichtem Druck auf die Taste. Mit Boost ist gemeint, dass kurzes Antippen des Ein-Schalters ohne Einrasten noch mehr Licht liefert als im Power-Modus mit hoher Lichtleistung.

M14X – die “dicke Bertha” der M-Serie
Die Power-Edition M14X hat zwei charakteristische Kennzahlen: “650” und “280”. Die erste Zahl steht für die Leuchtkraft in Lumen, die zweite für die Leuchtweite. Da die M14X bei Kraft und Weite eine sehr gute Figur macht, tritt die im Vergleich zur M7RX etwas dickere und damit klobigere “Figur” und ihr Gewicht in den Hintergrund. Bei uns wurde sie liebevoll in “dicke Bertha” umgetauft und als Lichtstärkste der M-Serie ist die M14X mit ihren 650 Lumen tatsächlich eine echte Langstreckenwaffe. Dennoch kommt die Powerlampe mit völlig umgänglichen 16 cm daher und liegt mit 365 Gramm Gewicht gerade richtig in der Hand. Es kommt ja immer darauf an, was verglichen wird. Verpackt war sie übrigens in einer sehr schlanken (!) und EDL gestalteten Pappschachtel – perfekt zum Verschenken;-)

Bild 6: M14X und Gürtelclip

Am mitgelieferten Gürtelclip aufgesteckt, ist mit der M14X immer ein leistungsstarkes und stets einsatzbereites Licht-Tool der besonderen Güte dabei. Unter der Haube befindet sich die bereits erwähnte Xtreme Power LED mit deutlich größerer Leuchtfläche der LEDs, die für einen größeren und homogener ausgeleuchteten Lichtkegel sorgt als bei der M14. Mit ihrer extremen Leuchtweite von 280 Meter in Kombination mit dieser Extremlichtstärke ist sie somit besonders für den foto- und filmtechnischen Einsatz geeignet.

Auch die Leuchtdauer von 15,5 Stunden mit 4 AA-Batterien kann sich sehen lassen, sie liegt deutlich vor der M7RX, allerdings reicht sie nicht an die 95,5 Stunden des Ausdauerprofis M14 heran. Hierin ist auch der größte Unterschied der Zwillingsmodelle zu sehen. Der Preis für diese Ausdauer ist jedoch eine Leuchtkraft von nur 225 Lumen. Die M14 erfüllt daher einen anderen Zweck – schließlich wurde sie in erster Linie für den zuverlässigen Dauereinsatz bei Rettungsdiensten und Katastrophenhelfern, aber auch bei Polizei- und Feuerwehreinsätzen konzipiert.

Test: M14X
Mit der M14X waren wir im Keller unterwegs, einem der typische Einsatzort für eine Taschenlampe im Alltag. Die langen Kellergänge wurden bereits im Energiesparmodus “Low Power” mühelos hell ausgeleuchtet, im Powermodus (LED LENSER spricht hier von Constant Current) wurden die Gänge quasi tageshell und vor allem homogen ausgeleuchtet – das dort installierte Wolfram-Glühbirnenlicht wurde sprichwörtlich „in den Schatten“ gestellt. Dabei ist uns unter dem Aspekt der Energieeffizienz von LED-Lampen noch einmal ins Bewußtsein gekommen, welchen technologischen Fortschritt wir hier in den Händen halten.

Unterschiedliche Ausleutung mit dem Advanced Focus System:

Bei dieser Aufnahme war der Energiesparmodus eingeschaltet – für die Orientierung und Ausleuchtung auch großer Räume völlig ausreichend:

Test: M7RX
In Punkto Design und Ergonomie, aber auch aus technischer und rein ökologischer Sicht heraus kann man die M7RX als das Flaggschiff der M-Serie bezeichnen. Auch bei der Leuchtkraft – mit 600 Lumen kommt sie ganz knapp an die M14X heran – ist sie very powerful. Dazu sticht bei ihr noch ein anderes Charakteristikum der LED LENSER in Vollendung hervor: das DESIGN. Ihre schlanke und leichte Bauform sowie die Ladestation (die M7RX wird mit Akkus betrieben) scheinen für die Designgeschichte entworfen zu sein – jedenfalls stehen sie bei Funktionalität und Formgebung dem Bauhaus-Rohrstuhl (von Mart Stam) nichts nach (meinte zumindest der zukünftige Besitzer der Lampe). Natürlich haben die Solinger eine komfortable und schnelle Ladetechnik (Floating Charge System) integriert, mehr brauchen wir eigentlich zu der Lampe nicht zu sagen.

Immerhin hat die M7RX mit knapp über 200 Gramm nur rund 60% des Gewichts der M14X, ihre Leuchtweite ist mit 235 Metern dennoch beeindruckend und macht sie zu einer Allrounder-Taschenlampe im Dauereinsatz, die sich in den meisten klassischen sowie außergewöhnlichen Situationen bewährt. Das Ladekabel wird praktischerweise mit USB-Anschluss ausgeliefert, so dass die Lampe auch unterwegs per Laptop aufgeladen werden kann. Bei Bedarf kann auch ein Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto erworben werden.


Bild 12: mit dem Schalter wird die M7RX gleichzeitig aufgeladen

LED LENSER – weltweiter Marktführer für LED-Taschenlampen
Der weltweite Erfolg der LED LENSER und der kometenhafte Aufstieg des Unternehmens zum Marktführer – die Gründung war 1996 – gründet quasi auf einer Neuerfindung der Taschenlampe, da vorhandene Technologien neu kombiniert und zentrale Komponenten weiterentwickelt wurden. Die Neukombination vorhandener Technologie und die Neuerfindung wesentlicher Bestandteile zeichnen LED LENSER aus: die Lichtquelle LED, neue Arten von Reflektoren und speziell entwickelte Linsen. Neben dem hochwertigen Produkt war es jedoch als zweites Standbein des Erfolgs das Design – Oma würde sagen: “mit Liebe gebacken”!

LED LENSER baute nicht nur die größte batteriebetriebene Taschenlampe der Welt – natürlich mit LED-Technologie – auch der Design-Klassiker und die zugleich wohl meistverkaufte LED-Metalltaschenlampe der Welt, die LED LENSER V8, kommt aus dem Hause Zweibrüder Optoelectronics GmbH. Entwickelt wurde sie von den sympathischen Zwillingsbrüdern Harald und Rainer Opolka, die das Unternehmen ganz ohne Unterstützung von Banken aus einer Garage heraus zum weltweiten Marktführer in Sachen LED-Leuchten gelenkt haben. Nicht umsonst weht auf dem Firmensitz eine Piratenflagge, schließlich haben die beiden Licht-Poëten einen alternativen Ruf als Lichtpiraten zu verteidigen.

Der LED-Qualitätsanspruch oder: Über die “Züchtung von Kristallen”
Das das Management von LED LENSER so selbstbewußt auftreten kann, liegt wohl in erster Linie am selbst gestellten Qualitätsanspruch, der den weltweiten Ruf des Unternehmens begründet hat. Denn bei LED-Leuchten sind Güte und Reinheit des verwendeten Materials, die Präzision der Verarbeitung und die optimale Auslegung der System-Komponenten die entscheidenden Kriterien.
So müssen LEDs, das sind “Licht emittierenden Dioden” oder “Light emitting diodes, als elektronische Halbleiter-Bauelemente extrem rein sein, um hocheffizientes Licht ausstrahlen zu können. Um die Reinheit zu erreichen, werden die in LED LENSERn verwendeten Leuchtdioden in Vakuumkammern molekular beschichtet: dieses Verfahren – MBE (Molecular Beam Epitaxy) – wird “Züchtung von Kristallen” genannt.

Ein weiterer Qualitätsfaktor, der die Leucht-Effizienz, Lebensdauer und Lichtausbeute bestimmt, ist die Güte des verwendeten Materials, ihrer Beschichtung und die optimale Abstimmung der verschiedenen Komponenten aufeinander. Dadurch wird eine vorzeitige Lichtdegradation vermieden und können LEDs ihre optimale Lebensdauer erreichen. LED LENSER kommen zudem aus den firmeneigenen Entwicklungslabors direkt auf die Prüfungs-“Streckbank” und werden dort extremen Härtetests unterzogen.

Fazit: Von LED LENSER Lampen waren wir bereits überzeugt, mit den High-End Varianten der M7R und M14 haben die Zweibrüder diese Überzeugung nur gefestigt. Qua Form und Leistung war die M7RX sicher die überzeugendere, sie hat uns alle mit ihren schlanken Hüften und der Leuchtpower umgarnt. Allerdings hat die M14 als batteriebetriebene Variante mit 15,5 Stunden fast die doppelte Leuchtdauer zu bieten und versorgt mit Reservebatterien ist sie sehr viel unabhängiger nutzbar als die M7RX. So können wir nur resümieren, dass wir Produkte aus dem Hause LED LENSER einfach nur empfehlen können, sie sind qualitativ hochwertig verarbeitet, nutzen neueste und durchdachte Technologie, sind für den professionellen Einsatz konzipiert, bei dem es manchmal auf wenige Handgriffe ankommt und sie sind einfach schön – das Design ist nicht umsonst eines der Unterscheidungsmerkmale zu den Konkurrenzprodukten.

Bild 13: die P3 AFS P gibts hier zu gewinnen

Bild 14: Leuchtkegel der M7RX

Bilder © Axel Hölper

5 Kommentare

  1. Heee, ihr müsst Euch mal die nextorch Taschenlampen anschauen -die sind echt der Knaller, aber eben ein Geheimtipp -)

  2. Hi,

    Danke! Du hast ja auch erleuchtende Bilder gemacht;-)
    Wir haben die M7RX zum Testen nur ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde aufgeladen und dann hat sie alleine ca. 1,5 Stunden in der Powereinstellung während des Tests geleuchtet (wenn auch nicht durchgehend). Die Leuchtdauer bezieht sich laut LED LENSER ja auf den Energiesparmodus, wenn du sie im Powerbetrieb leuchten läßt, sollte der Akku schneller leer werden, allerdings scheint mir 2 Stunden etwas wenig.

    Gruß ins Vogtland
    Axel

  3. Hi NetzNews, Danke für den Artikel, denn ich schwanke genau zwischen der M7R und M14, also die ohne X. Beide haben ihre Vorteile, bei den Powerdingern, die ich auch gerne mal testen würde, ist die Leuchtdauer nicht für mich geeignet, obwohl sie höher liegt als bei meiner jetzigen M5. Ich würde auch gerne bei der Verlosung mitmachen, die Kleine knnt ich auch gut gebrauchen;-)

    Gruß und schöne Feiertage
    TomTom

  4. @Tom: Herzlichen Glückwunsch, wir möchten dir gern eine Taschenlampe als Gewinn übersenden. Bitte übersende uns dazu deine Adresse.

    Lieben Gruß Toni

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