Kinder- & Seniorentablets: Was Kunden wissen sollten!

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Prognosen von Marktforschern und Wirtschaftsexperten zufolge, wird der Markt für Tablets nach dem gewaltigen Boom bis 2015, der zweistellige Zuwachsraten brachte, wie bereits 2016 auch in diesem Jahr weiter schrumpfen. Erst ab 2018 soll der Umsatz, allerdings mit geringen Wachstumsraten, wieder zulegen. Insbesondere die großen Hersteller Apple und Samsung verlieren weiterhin Marktanteile in diesem Segment, während Amazon und zahlreiche kleinere Hersteller teilweise sogar positive Bilanzen ziehen können. Wichtige Gründe für den schwächelnden Tablet-Markt sind unter anderem in der hohen Marktsättigung, der langen Nutzungsdauer vorhandener Tablets sowie der enorm starken Konkurrenz durch Phablets, also großformatige Smartphones, und ultrakompakte Notebooks zu suchen. Darüber hinaus sehen viele Menschen keine Verwendung für Tablets in ihrem Alltag, wie Umfragen durch das IDC Marktforschungsunternehmen ergaben.

Nischenprodukte: Seniorentablets und Tablets für Kinder

Um sich einen Teil vom Kuchen zu sichern und sich am Markt zu etablieren, versuchen einige Hersteller Nischen zu besetzen. Dabei werden insbesondere zwei Käufergruppen ins Auge gefasst. Auf der einen Seite sind dies die Senioren, die als zunehmend interessante Zielgruppe der Tablet User gelten und auf der anderen Seite sind es Kinder. Die Geräte beider Kategorie sollten Ausstattungsmerkmale und Features besitzen, die speziell auf die Möglichkeiten und Erfordernisse der jeweiligen Nutzergruppe zugeschnitten sind.

Kindertablet
Tablets für Kinder

Kindertablets – umstritten aber pädagogisch sinnvoll

Natürlich haben Tablets längst auch im Kinderzimmer Einzug gehalten. Schließlich sind die Jüngsten bereits ab dem dritten Lebensjahr kognitiv und motorisch in der Lage, ein Tablet zu bedienen. Der Markt für Kindertablets ist äußerst breit gefächert, denn zahlreiche Hersteller wenden sich mit speziell für Kinder konzipierten Tablets an ihre jungen Kunden. Für jedes Alter sind entsprechende Geräte verfügbar.

Eltern, die ein Tablet für ihren Nachwuchs anschaffen und sich über das Thema informieren möchten, finden hier einen umfassenden Artikel zum Thema Kindertablets. Sir Apfelot, der seit mehr als 20 Jahren über IT-Themen schreibt und als ausgewiesener Experte in vielen Bereichen der Hard- und Software, insbesondere für Apple-Produkte sowie für Amazon & Android Geräte gilt, liefert mit dem Beitrag eine wertvolle Entscheidungshilfe für den Kauf eines Tablets für Kinder.

Screenshot Sir AApfelot
Screenshot: Website sir-apfelot.de

Die Meinungen, ob und ab welchem Alter ein Tablet in Kinderhänden sinnvoll ist, gehen weit auseinander. Während einige Eltern ein Kindertablet als eine sinnvolle Ergänzung zum spielerischen Lernen ansehen, sind andere der Meinung, dass ein solches Gerät in Kinderhänden eher schädlich sei, den unkontrollierten Spiel- und Internetkonsum befördere.

Es gilt jedoch als erwiesen, dass sich mithilfe moderner, mobiler Geräte wie Tablets nicht nur Lerninhalte spielerisch vermitteln, sondern auch Kreativität sowie Reaktionsschnelligkeit, Motorik und logisches Denken fördern lassen. So gibt es beispielsweise diverse Apps zum Malen und Zeichnen, zum Aufnehmen und Bearbeiten von Sounds, Puzzlespiele oder Wissenstests, die auf die jeweilige Altersstufe zugeschnitten sind. Mit dem Tablet ist es möglich, auf das gesammelte Wissen im Internet zuzugreifen und Zusammenhänge zu erkennen und Lebenssachverhalte einzuordnen. Perspektivisch wird es das Tablet sicher auch in den täglichen Schulalltag schaffen. Natürlich birgt die Nutzung auch Gefahren. Eltern sollten daher genau auf die Inhalte achten, mit denen ihre Kinder in Berührung kommen. Schnell kann es bei unkontrollierter Nutzung dazu kommen, dass Kinder beispielsweise auf weniger kindgerechte Inhalte stoßen. Eine Kinderschutzsoftware oder Kinderschutz-Apps können hier hilfreich sein. Außerdem ist es sinnvoll, Kinder im Einstiegsalter beim Spielen mit dem Tablet zu beaufsichtigen. Wie und in welchem Umfang die Mediennutzung erfolgt, liegt letztendlich in der Verantwortung der Eltern.

Für und Wider bei Tablets für Senioren

Das zweite interessante Marktsegment sind Seniorentablets. Diese werden von der Industrie als probates Instrument beworben, um Seniorinnen und Senioren in die digitale Welt einzuführen, ohne sie damit zu überfordern. Einfache Bedienung, große, kontrastreiche Schrift und reduzierte, übersichtliche Auswahl an Applikationen sind die Hauptanforderungen an seniorengerechte Tablet PCs. Ältere Menschen können damit das Internet nutzen, Bilder und Videos betrachten, Nachrichten verschicken, Texte schreiben und Bücher lesen. Nicht zuletzt lassen sich smarte Geräte im Haushalt steuern. Ein solches Tablet ist handlich, leicht und kann überall genutzt werden, auch im Bett oder auf dem Sofa, was besonders Menschen entgegenkommt, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Bei genauerer Betrachtung stellt man allerdings schnell fest, dass diese Anforderungen nahezu jedes handelsübliche Tablet erfüllt. Der Kauf eines speziellen Tablets für Senioren ist daher eher eine Frage des Budgets, denn der Funktionalität.

Bildquelle: pixabay.com

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