Ist klassisches Offline-Marketing tatsächlich out?

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Online Marketing ist der Trend der Zukunft. Im Zeitalter der digitalen Transformation, in der beinahe jeder online ist, gelten nutzerfreundliche Webseiten, Newsletter oder aussagefähige Kampagnen auf Facebook und Instagram als Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen aller Größenordnungen konzentrieren daher ihre Ressourcen zunehmend im Bereich Online Marketing und kämpfen mit allen Mitteln darum, Kunden über das Internet zu erreichen, mit ihnen zu interagieren und so bestmögliche Conversions und Umsätze zu erzielen. Offline-Marketing scheint out zu sein.

Die Vorteile von Online Marketing

Online Marketing bietet eine Reihe von Vorteilen. Sie ist sehr effizient ist und der Kosten/Nutzen-Effekt kann sehr genau nachvollzogen werden. Auch viele Techniken, die online möglich sind, bietet Offline-Marketing einfach nicht. Es ist nicht nur der schnelle Austausch und die Interaktion mit potenziellen und bestehenden Kunden, sondern vor allem die Möglichkeit der gezielten Ansprache. Zudem bietet sich eine umfassende Erfolgsmessung anhand von Click-Zahlen und Conversion-Rates. So lassen sich Kampagnen gezielt steuern und optimieren. Dies spart Zeit und Geld.

Konventionelles Marketing bietet nicht ansatzweise so viele Chancen, wie Online-Marketing. Die Zielgruppe trennscharf anzusprechen ist viel schwieriger, eine breit angelegte Marketingkampagne viel teurer. Es gibt nur sehr begrenzte Möglichkeiten im Offline-Bereich die Werbeadressaten zu tracken oder Re-Targeting zu betreiben.

Marketing
Online und Offline Marketing

Online ist nicht alles

Der Trend zum Online Marketing führte dazu, dass selbst manche „Experten“ den Untergang von Offline-Werbung prophezeiten. Tatsächlich verzeichneten viele typische Anbieter von Offline-Werbung große Umsatzeinbußen. So bestand zwischendurch sogar die Meinung, dass es in Anbetracht rückläufiger Abonnentenzahlen beispielsweise bald keine Zeitungen und Zeitschriften mehr geben würde, in denen Unternehmen Werbung veröffentlichen könnten. Überhaupt würden sich Verbraucher gar nicht mehr für klassische Anzeigen interessieren.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Viele Verbraucher fühlen sich sogar von der Online Werbeflut, der man selbst mit Adblockern kaum noch entkommen kann, belästigt. Kunden wollen nicht ständig berieselt werden, sondern legen Wert auf persönliche Ansprache.

Offline ist noch lange nicht oldschool

Das Leben findet nicht nur online statt. Auch im „normalen“ Leben haben potenzielle Kunden Berührungspunkte mit Marken und Unternehmen. Das richtige Offline-Marketing kann daher in einer schnelllebigen, zunehmend vernetzten digitalen Welt bei Kunden durchaus einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Klassische Marketinginstrumente wie beispielsweise Printmedien (Flyer, Broschüren oder Kataloge) sind haptisch wahrnehmbar und strahlen Wertigkeit aus. Sie wirken insbesondere auf die ältere Zielgruppe vertrauenswürdiger. Aber auch Werbeformate wie TV-, Kino- und Radiospots gelten nicht zuletzt aufgrund ihrer großen Reichweite als sinnvolle Option. Besonders beliebt sind jedoch physische Werbeartikel. Ob nützliche und weniger nützliche Gadgets als Giveaways bei Messen und Events, kleine Zugaben zu Bestellungen oder scheinbar geringerwertige Werbeartikel wie Fruchtgummis werden von Kunden als positiv wahrgenommen und sorgen für Kundenbindung.

Fazit: Die Mischung macht´s

Offline-Werbung ist also noch längst nicht out. Um die Zielgruppe dauerhaft und nachhaltig zu erreichen, sich als Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben, ist ein gesunder Mix aus beiden „Welten“ nötig. Letztlich kann optimal gestaltetes Offline-Marketing dazu beitragen, dem Kunden das beste Erlebnis zu bieten, ihn an sich zu binden sich so Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Bildquelle: Pixabay.com

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