IP Kamera für die einfache Heimüberwachung!

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Wer eine IP-Kamera in seinem Heim hat, der sieht immer, was gerade passiert. Über dem Hauseingang oder im Kinderzimmer installiert, kann man immer und überall vom PC auf die Daten zugreifen. Doch was unterscheidet die einzelnen Netzwerkkameras, wie viel kosten sie und worauf sollte man beim Kauf achten. Ein Vergleich auf ip-kamera-test.de hat die Antworten.

IP Kamera Test
IP Kamera Test

Viele Eigenheimbesitzer denken über den Kauf einer IP Kamera nach. Die Gründe sind nachvollziehbar. Ein Überwachungssystem bietet Gewissheit, wenn man nicht vor Ort sein kann. Wer wissen will, ob das Baby in seinem Kinderzimmer friedlich schlummert, ob sich in der Gartenlaube über den Winter Einbrecher einquartiert haben oder ob das Feuer im Kamin sicher vor sich hin lodert, der kann sich mit einer Netzwerkkamera jederzeit ein Bild von der Situation vor Ort machen. So lässt sich aus der IP Kamera über die Einstellungsmöglichkeiten sogar eine Alarmanlage machen: Sobald das Gerät Bewegung registriert, wird eine E-Mail oder eine SMS mit dem sich bewegenden Objekt als Foto im Anhang verschickt. Die praktischen Geräte lassen sich vom Haushaltsgeld finanzieren und leicht bedienen. Selbst das Installieren ist ein Kinderspiel: Sobald die IP Kamera über W-Lan oder per Ethernet-Kabel mit dem Router verbunden ist, kann das Videobild über den eigenen Computer, das Smartphone oder den Tablet PC empfangen werden. Ein extra Empfangsgerät wird nicht benötigt. Anders als herkömmliche Webcams arbeiten die IP Kameras dank ihrer eingebauten Recheneinheit völlig unabhängig von PCs oder Notebooks.

Was eine IP Kamera können sollte

Netzwerkkameras sind bereits für etwa 100 Euro erhältlich. Wer sich für ein günstiges Gerät entscheidet, muss im Vergleich zu den Profi-Modellen sicherlich ein paar Abstriche machen. Der Preis richtet sich danach, ob das Gerät nur drinnen zum Einsatz kommt oder auch draußen auf dem Grundstück hängen und nachts filmen soll. Die Bildqualität ist abhängig von der Brennweite, der Größe des Bildsensors und der Bildauflösung. 640 x 480 Pixel sind bei den preiswerten Modellen das Minimum und für den normalen Heimgebrauch im Innenbereich vollkommen ausreichend. Für 2048 x 1536 Pixel muss man sicherlich schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer sein Grundstück mit einer wetterfesten Outdoor-Kamera überwachen möchte, sollte neben der Infrarot-Nachtsichtfunktion auf eine scharfe HD-Auflösung und einen Bewegungssensor achten. Auch die Bildwiederholrate ist von Bedeutung. Ab mindestens 30 Bildern pro Sekunde steigen die Chancen, dass die Kamera zum Beispiel auch das Gesicht eines potenziellen Einbrechers aufgenommen hat. Als Speichermedium dient je nach Modell ein PC im Netzwerk, eine SD-Karte oder eine NAS-Festplatte. Hier eine Fotostrecke mit den zehn beliebtesten Netzwerkkameras.

2 Kommentare

  1. Vielleicht auch noch zu erwähnen:
    Die Standard-Zugangsdaten (Benutzer, Passwort), die bei den meisten IP-Kameras im Vorfeld festgelegt sind, sollten unbedingt geändert werden. Ansonsten bietet man Unbefugten eine Angriffsfläche und wird womöglich im eigenen Haus ausspioniert.
    Ansonsten ist der Artikel recht gut und informativ.

  2. Danke für deinen Artikel! Meiner Meinung nach sollte man beim Kauf, wenn man Wert auf ein zuverlässiges Alarmsystem legt, auf jeden Fall darauf achten, dass die Netzwerkkamera einen passiven Infrarotsensor besitzt. Dieser reagiert nur, wenn Bereiche schlagartig ihre Temperatur ändern, also wenn ein Mensch oder Tier sich in den Blickwinkel der Kamera bewegt. Beim klassischen Bewegungsmelder werden immer nur der Kameraauschnitt auf Veränderungen verglichen. Fehlalarme sind daher keine Seltenheit, wenn sich z.B. der Licheinfall schnell ändert oder sich die Pflanzen vor dem Fenster im Wind bewegen. Gruß Ben

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