Geblitzt.de, Verbraucherportal für Bußgeldbescheide!

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Es passiert Autofahrern täglich tausendfach. Nicht aufgepasst und versehentlich zu schnell gefahren, bei Rot über die Ampelkreuzung gehuscht oder dem Vordermann zu dicht aufgefahren – kurz darauf steckt dann ein Bußgeldbescheid in der Post. Doch nicht jedes Bußgeld muss auch tatsächlich bezahlt werden. Viele von der Behörde verschickte Bußgeldbescheide sind sachlich falsch oder inhaltlich mangelhaft. Experten gehen sogar davon aus, dass jeder zweite versendete Bußgeldbescheid falsch ist und die Chancen recht gut stehen, diesen erfolgreich anzufechten. Mit Geblitzt.de steht nun bundesweit ein hilfreicher Service zur Verfügung, der sich nach dem Motto „Kostenlos Bußgeld los“ für Autofahrer einsetzt. Diese können ihren Fall bei Geblitzt.de zur Prüfung einreichen. Erfahrene Verkehrsrechtsanwälte nehmen sich der Sache an, prüfen den Bescheid und sorgen dafür, dass das Verfahren gegebenenfalls eingestellt wird.

Geblitzt.de
Screenshot: Geblitzt.de

Der Service Geblitzt.de wurde 2013 gegründet und übernimmt Bußgeldfälle, in denen Autofahrern und Fahrzeughaltern Geschwindigkeits-, Abstands- oder Rotlicht-Verstöße im Straßenverkehr vorgeworfen werden. Seit dem letzten Jahr wurde der Leistungsumfang noch einmal erweitert und umfasst nun auch die Prüfung von Bußgeldverfahren, in denen dem Betroffenen die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt oder der Einsatz einer Blitzer-App vorgeworfen wird. Das Besondere daran: der Service ist kostenlos und es wird auch keine Rechtsschutzversicherung benötigt, um mit geblitzt.de gegen den Bescheid vorzugehen.

Wie funktioniert Geblitzt.de?

Betroffene, die einen Bußgeldbescheid oder Anhörungsbogen erhalten haben, müssen sich auf Geblitzt.de – natürlich rechtzeitig vor Ablauf der Einspruchsfrist – anmelden und anschließend die Unterlagen über die Homepage des Anbieters hochladen. Nun prüfen im Verkehrsrecht erfahrene Anwälte die Anfechtbarkeit des Bescheides und verlangen gegebenenfalls Akteneinsicht. Ist der Bescheid unberechtigt oder fehlerhaft, erwirken die Experten die Einstellung des Verfahrens, notfalls sogar vor Gericht. Die Vollmacht zur Vertretung erteilen Kunden mit der Anmeldung. Eine unterschriebene Originalvollmacht inklusive Kopie des Bußgeldbescheides ist vorher per Post an Geblitzt.de zu senden.

Wird der Einspruch anerkannt, muss der Betroffene kein Bußgeld bezahlen und eventuelle Anwaltskosten werden dem Staat zur Last gelegt. Wird dem Einspruch nicht stattgegeben, springt Geblitzt.de für die Kosten ein. Natürlich übernehmen die Experten nicht jeden Fall. Sollte ein Einspruch von vornherein keine Aussicht auf Erfolg haben, kann die Übernahme auch abgelehnt werden. Möchte es der Beschuldigte trotzdem versuchen oder die Absicht haben, einen Vergleich vor Gericht zu erwirken, können die Anwälte auch kostenpflichtig tätig werden. Allerdings erfolgt zuvor eine individuelle Vereinbarung zwischen dem Anwalt und dem Betroffenen.

Wieso ist der Service von Geblitzt.de kostenlos?

Diese Frage beantwortet der Betreiber des Verbraucherportals CODUKA UG (haftungsbeschränkt) damit, dass er eine Anwaltssoftware entwickelt habe, die Anwälte schneller und effektiver arbeiten lässt. So können mehr Fälle in kürzerer Zeit bearbeitet werden. Für die Nutzung der Software erhält der Anbieter Lizenzgebühren, woraus sich Geblitzt.de finanziert. Zudem erhalten die Anwälte Honorare von der beklagten Gegenseite, wenn ein Verfahren gewonnen wird.

Fazit: Der Service von Geblitzt.de klingt fair und nach einer guten Alternative, um ein ungerechtfertigtes Bußgeld abzuwenden. Dabei scheinen alle Beteiligten einen Nutzen zu ziehen. Da die Prüfung des Bußgeldbescheides kostenlos ist, gehen Betroffene keinerlei Risiko ein und können durchaus den einen oder anderen Euro sparen.

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