Eine gute SEO Agentur finden: Checkliste & Tipps!

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Wer als Unternehmen online erfolgreich sein möchte, der kommt um das Thema SEO nicht umhin. Dementsprechend groß ist daher auch die Nachfrage nach qualifizierten Serviceanbietern. Eine Google Suche nach SEO-Agenturen liefert zahllose Anbieter in ganz Deutschland. Selbst wenn man diese Suche präzisiert und beispielsweise nach SEO Agentur Berlin oder SEO Agentur Köln sucht, findet sich eine ganze Reihe von Einträgen für Agenturen, die Ihren Service mit werbewirksamen Botschaften anpreisen.

Wie findet man hier die für die eigenen Ansprüche passende SEO-Agentur. Wie kann man den Unterschied zwischen guten und weniger geeigneten Kandidaten erkennen? Wir haben eine übersichtliche Checkliste erstellt, die die Suche nach einer guten SEO-Agentur deutlich erleichtert.

SEO
SEO Agentur

1. SEO-Grundwissen

Befassen Sie sich vor der Suche mit diesem Themenbereich und eignen Sie sich wichtiges SEO-Grundwissen an. Dies ist unverzichtbar, um Falschaussagen, vollmundige Versprechungen ohne Substanz und veraltete Taktiken zuverlässig zu durchschauen. Wenn Sie sich einfach ungeprüft auf die Aussagen eines SEO-Dienstleisters verlassen, erhöht dies die Gefahr für Negativ-Erfahrungen. Ein Blick in die Google-Hilfe ist diesbezüglich der erste Schritt in die richtige Richtung. Hier finden Sie einen SEO-Startleitfaden, der Ihnen die wichtigsten Fakten aufzeigt. Sie müssen jedoch nicht innerhalb kurzer Zeit zum SEO-Experten mutieren – grundlegende Kenntnisse sind in der Regel ausreichend, um sinnvolle Strategien von vollmundigen Versprechen unterscheiden zu können und schlechte Beratung zu erkennen. Eigenes Wissen ist der beste Schutz vor schlechten Erfahrungen.

2. Ziele definieren

Eine gute Vorbereitung ist Pflicht:

  • Möchten Sie neben SEO weitere Dienstleistungen in Anspruch nehmen?
  • Bevorzugen Sie kurze Wege und soll die Agentur daher möglichst in der Nähe liegen?
  • Liegt der Schwerpunkt auf Onpage- oder Offpage-SEO?

Viele Agenturen übernehmen weitere Arbeiten, wie beispielsweise Content Erstellung, App-Entwicklung, Webdesign und mehr. Wenn Sie bereits im Vorfeld Ihre Ziele definieren, legt dies den Grundstein für eine reibungslose Zusammenarbeit.

3. Die Suche

Lassen Sie sich keinesfalls auf Kaltakquise-Kontakte ein. Seriöse Agenturen haben diese Art der Kundengewinnung in der Regel nicht nötig, daher sollten Sie bei dieser Art der Kontaktaufnahme sehr skeptisch sein. Meist liegt der Fokus solcher Dienstleister hauptsächlich auf dem Vertrieb, die kompetente Betreuung der angeworbenen Kunden ist meist zweitrangig. Gute Konzepte und zielführende Strategien können Sie hier meist nicht erwarten. Fokussieren Sie Ihre Suche auf vertrauenswürdige Quellen und nutzen Sie Ihre Sozialkontakte. Möglicherweise nennen Ihnen befreundete Unternehmer eine gute SEO-Agentur. Interessant sind insbesondere die positiven und negativen Erfahrungen, da Ihnen diese Erlebnisse durchaus Einblicke in die Arbeitsweise der jeweiligen SEO-Agentur geben können.

4. Referenzen

Referenzen sind die Aushängeschilder vieler Dienstleister, sollten jedoch immer mit Vorsicht betrachtet werden. Ein bekannter Name bedeutet nicht automatisch, dass jeder bei der betreffenden Agentur gut aufgehoben ist. Häufig lohnt sich eine Kontaktaufnahme zu den Referenzunternehmen, bei denen Sie nach einem Feedback zur Arbeit der SEO-Agentur fragen. Die Referenzen geben Ihnen zudem Einblicke in die Branchenkenntnisse einer Agentur. Neben den technischen Lösungsansätzen sind einschlägige Erfahrungen innerhalb einer bestimmten Branche ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

5. Reputation

Wenn Sie sehen möchten, wie es um die eigene Sichtbarkeit der SEO-Agentur steht, führt Ihr Weg Sie vermutlich zu Google. Bei dieser Gelegenheit erfahren Sie meist auch recht schnell, wie es um die Reputation des Unternehmens bestellt ist. Schlägt Ihnen Google Suggest bei Eingabe des Agenturnamens Begriffe wie Betrug, Abzocke oder Kündigung vor, ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Vermutlich gab es im Vorfeld bereits einige Probleme in dieser Richtung.

6. Transparenz

Transparenz ist ein großes Thema bei der Suche nach einer guten SEO-Agentur. Dies bezieht sich insbesondere auf die Art und Weise der Zusammenarbeit, die späteren Ansprechpartner und die jeweilige Abrechnungsgrundlage. Wer ein gutes Gewissen hat, muss nichts verheimlichen.

7. Erstgespräch

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Erstgespräch und bereiten Sie einen Fragenkatalog vor. Auch Google verweist auf bestimmte Fragestellungen, die im Erstgespräch relevant sein können. Dazu gehören beispielsweise:

  • Welche Referenzen können Sie vorweisen?
  • Verfügen Sie über Erfahrungen in meiner Branche?
  • Welche SEO-Methoden stehen bei Ihnen im Mittelpunkt?
  • Wie lange sind Sie bereits im SEO-Bereich tätig?
  • Mit welchen Ergebnissen kann ich in welchem Zeitraum rechnen?
  • Wie ermitteln Sie Ihre Erfolgsergebnisse?
  • Bieten Sie neben dem Kerngeschäft auch weitere Serviceleistungen an?

Die SEO-Agentur sollte zudem das eigene Know-how bereitwillig einbringen, um Sie beim Aufbau von Inhouse-Kapazitäten zu unterstützen.

8. Vorsicht bei vollmundigen Zusagen

Sie sollten bei bestimmten Versprechungen und Garantien besonders vorsichtig sein. Dazu gehören insbesondere folgende Aussagen:

  • Wir installieren für Sie die Suchmaschinenoptimierung.
  • Wir garantieren Ihnen einen Besucheranstieg um den Faktor xy.
  • Wir verfügen über Insiderwissen und arbeiten eng mit Google zusammen.
  • Wir bringen Sie bei Google garantiert auf Platz eins.
  • Eigentlich sind wir eine Webdesign-Agentur, Internetmarketing und SEO sind für uns aber auch kein Problem.

Bei diesen Punkten schließt sich der Kreis. Wenn Sie über SEO-Grundwissen verfügen, werden Sie diese Aussagen problemlos als unseriös entlarven. Auch bei Gütesiegeln und SEO-Zertifikaten von Google & Co. sollten Sie grundsätzlich skeptisch sein. Die erfolgreiche Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen muss auch für Sie absolute Priorität besitzen. Daher ist für langfristigen Erfolg und eine reibungslose Zusammenarbeit wichtig, dass bei Ihnen und Ihren Mitarbeitern die Bereitschaft zur Veränderung vorhanden ist.

Bildquelle: Pixabay.com

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