DSL-Vertrag bei negativer SCHUFA: So funktioniert es!

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Frei nach Loriot ist ein Leben ohne Internet zwar möglich, aber oft mühsam. Online Banking, Shopping, Recherche oder die Kommunikation via E-Mail – nahezu jeder Erwachsene ist in irgendeiner Form auf die Nutzung des Internets angewiesen. Gerade junge Menschen nutzen zudem besonders häufig Streamingdienste für Musik, Video und TV. Die meisten Menschen setzen dabei auf einen Kabel- oder DSL-Anschluss. Im Normalfall ist es heute überhaupt kein Problem, einen Handyvertrag oder einen DSL-Anschluss zu bekommen. Schwierig ist meist nur die Auswahl des passenden Providers. Doch was passiert, wenn man einen Negativeintrag bei der SCHUFA – früher SCHUFA e. V. Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung – hat?

Bei negativer SCHUFA wird es oft schwer

Um sich vor eventuellen Zahlungsausfällen zu schützen, prüfen die meisten Mobilfunk-, Kabel- und DSL-Provider vor Vertragsabschluss die Bonität des potenziellen Kunden. Bei negativem SCHUFA-Score kann es durchaus passieren, dass der Provider einen Vertragsabschluss ablehnt und der Interessent keinen Anschluss erhält.

DSL
DSL-Anschluss

Trotz negativer SCHUFA ist ein DSL-Vertrag möglich

Anders als beim Mobilfunkvertrag, wo ein negativer SCHUFA-Eintrag in der Regel als K.O.-Kriterium gilt, stehen die Chancen, einen klassischen DSL-Vertrag abzuschließen, oft besser. Wer sich um einen Anschluss für DSL trotz SCHUFA ohne Bonität bewirbt, sollte sich zunächst für ein günstiges Einstiegspaket bzw. die Grundversorgung ohne eventuelle Zusatzleistungen entscheiden. Diese werden von fast allen Anbietern bereitgestellt. In der Regel sind dies DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten bis 16.000 kBit/s und Telefonflat ins deutsche Festnetz. Solche Verträge sind auf die Vertragsdauer von in der Regel 24 Monaten wesentlich günstiger, als die gern vermarkteten Komplettangebote VDSL 50 oder VDSL 100 mit komfortableren Telefonflatrates in alle Netze und ins Ausland.

Vor allem sollte eine Kombination aus DSL- und Mobilfunkvertrag vermieden werden. Hier locken die Provider zwar mit günstigen Tarifen und Zusatzfeatures inklusive vergünstigter Hardware, allerding wird hier oft akribisch geprüft und das Risiko anders bewertet wird.

DSL-Vertrag trotz SCHUFA – eine Ermessensfrage des Providers

Erfahrungsgemäß funktioniert die Bestellung eines DSL-Anschlusses trotz SCHUFA-Eintrag am besten, wenn man den diesen in einem Onlineshop des Anbieters beantragt. Vielfach schaltet der DSL Provider dann den neuen DSL Zugang. In einigen Fällen verlangen Provider bei Neukunden mit geringer Bonität beim DSL-Vertrag eine Kaution, um größeren Zahlungsausfällen vorzubeugen. Welcher Vertrag unter welchen Konditionen angenommen wird, liegt im Ermessen des Anbieters, so dass sich hierzu keine verbindliche Aussage treffen lässt.

Fazit: Auch bei negativem SCHUFA-Eintrag gibt es Möglichkeiten, an einen DSL Anschluss zu kommen. Bei der Vielzahl der Anbieter ist ein umfassender Vergleich die beste Option, um auch bei geringer Bonität einen DSL-Vertrag abschließen zu können.

Bildquelle: Pixabay.com

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