Deutschlands beliebtesten Fahrradstrecken 2016/17!

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Das Fahrrad verkörpert nicht nur eine absolut umweltfreundliche Art der Fortbewegung, sondern verkörpert sogleich eine sehr beliebte Form der Freizeitbeschäftigung. Damit aber auch die richtige Freude dabei aufkommt, ist es wichtig, über die richtige Fahrradstrecke zu verfügen. Doch welche sind für 2016/17 besonders angesagt?

Auf den Spuren der Elbe

Als ein echter Klassiker unter den beliebtesten Radwegen in Deutschland hat sich der Elbradweg (Strecke) etabliert. Schon seit Jahren rangiert er aufgrund seiner entschiedenen Vorteilen auf den vorderen Plätzen in derartigen Rankings. Einzig die Streckenführung ist an manchen Stellen nicht ganz so ausgeprägt, wie sich dies die Radler vielleicht wünschen würden. Aus dem Grund empfiehlt es sich, für den Notfall eine gute Karte oder besser ein Fahrrad Navi mit sich zu führen.

Elbradweg
Elbradweg (Bildquelle: flickr.com / Martina Roell)

Im Fahrrad Navi Test wird eindeutig dargestellt, welche Kandidaten dabei überzeugen können. Findet man den richtigen Weg, so folgt auf dem Elbradweg schon bald ein besonderes Erlebnis. Denn entlang der Elbe bietet die Altstadt Dresdens mit den historischen Bauten ein ganz besonderes Panorama. Die gesamte Strecke des Radweges schaffen allerdings selbst Profis selten in weniger als fünf Etappen. Denn insgesamt gilt es 1220 Kilometer zu bewältigen, die vom Riesengebirge in Tschechien bis nach Cuxhaven führen. Der Einstieg auf den Radweg ist jedoch an zahlreichen anderen Stellen ebenso möglich.

Die Beschaulichkeit des Bodensees erleben

Neu aufgerückt in den Kreis der beliebtesten Radstrecken ist der Bodensee-Radweg. Dieser ist nicht nur für absolute Enthusiasten, sondern auch für Einsteiger gut geeignet. Geradelt wird zumeist direkt auf der Höhe des Ufers, weshalb es nicht notwendig ist, größere Anstiege zu bewältigen.

Bodensee
Bodensee (Bildquelle. flickr.com / Patrick Nouhailler)

Selbst ohne große Anstrengung bietet sich so die Gelegenheit, längere Strecken hinter sich zu bringen. Weiterhin führen die schmalen Radwege zumeist fernab von den Verkehrsstraßen um den See herum, um den Radlern die idealen Bedingungen zu bieten. Dabei lässt sich bei entsprechender Kondition nicht nur die deutsche Seite, sondern auch die internationalen Ufer des Bodensees entdecken. Hinzu kommen das wunderbare Panorama des Sees und die Berge im Hintergrund, was einem in manchen Fällen fast den Atem rauben kann. Entlang des Ufers gibt es zudem zahlreiche Stellen, wo die eine oder andere kleine Stärkung zugeführt werden kann. Für das Wohl der Radler ist also auf jeden Fall gesorgt.

Genügsame Radtour entlang der Ruhr

Etwa die gleiche Länge hat der Ruhrtalradweg, der zum wiederholten Mal in die Liste der beliebtesten Strecken in ganz Deutschland aufgerückt ist. Mit einer Länge von 230 Kilometern lässt er sich von Profis sogar innerhalb von nur einem Tag bewältigen. Um die volle Essenz des Weges genießen zu können, sollte man direkt bei der Quelle der Ruhr bei Winterberg mit der Tour beginnen. Nun ist es möglich, dem Verlauf des Flusses bis hin zur Mündung bei Duisburg-Ruhrort zu folgen. Vor allem die Idylle der Landschaft, die den Radweg umgibt, zählt dabei zu den echten Besonderheiten dieser Tour. Vor allem die Überfahrt in der Nähe der Burgruine Hardenstein stellt dabei für jeden Fahrer ein besonderes Erlebnis dar. Leider kommt dazu noch ein kleiner Teil von etwa 15 Prozent des Weges, die auf Hauptstraßen gefahren werden müssen. Hier ist es nur unter der Inkaufnahme von großen Umwegen möglich, überhaupt auf den kleinen Nebenstraßen fernab des Verkehrs zu bleiben. Offiziell wurde der beschilderte Weg zwar erst im Jahr 2006 eröffnet, doch schon lange zuvor war unter den Radfans bekannt, was dort für eine schöne und natürliche Strecke vorhanden ist.

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