Buchtipp: Jan Schnedler – Startup Recht!

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Startup Recht
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Jan Schnedler: „Startup-Recht“, O’Reilly im dpunkt.verlag 1. Auflage 2018, 410 Seiten, ISBN: 978-3-96009-056-4, Buch 36,90 Euro

Gründer stehen zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit vor jeder Menge Fragen, auf die sie selten gleich die passende Antwort haben. Dazu gehören auch viele juristische Fragestellungen, deren falsche Beantwortung schnell zu Problemen für junge Unternehmer werden kann. Um diese schon gleich in der Anfangsphase zu vermeiden, ist es für jedes Startup enorm wichtig, die juristischen Stolpersteine und Fragestellungen zu kennen. Nur so können Sachverhalte korrekt eingeordnet und die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Ohne Juristendeutsch Expertenwissen anschaulich vermittelt

Hier möchte der Autor Jan Schedler mit seinem Buch „Startup-Recht – Praktischer Leitfaden für Gründung, Unternehmensführung und -finanzierung“ ansetzen. Der Autor weiß, wovon er spricht. Als Rechtsanwalt berät er seit vielen Jahren diverse Startups und hat selbst mehrere Unternehmen gegründet.

Das im Oktober 2017 im Programm O’Reilly im dpunkt.verlag erschienene Buch behandelt juristische Fragestellungen und Probleme, die Startups in der Gründungsphase und in den ersten Jahren nach der Gründung häufig begegnen. Als praxisorientierter Leitfaden soll es Gründer, Startup-Geschäftsführer, Startup-Mitarbeiter und Investoren über alle juristischen Klippen in der Gründungsphase führen. Ohne Paragraphenreiterei und in auch für Nichtjuristen verständlicher Sprache erhält der Leser alle notwendigen Informationen und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema Gründen. Mit diesem Wissen sind Gründer in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen, Fehler zu vermeiden oder diese – im besten Falle – rechtzeitig zu korrigieren.

Aus dem Inhalt von Startup-Recht

Ausgehend von der Erläuterung der am häufigsten gewählten Gesellschaftsformen wird zunächst die Fragestellung geklärt, welche Gesellschaftsform die richtige ist. Der Leser erfährt dann, wie man Marken, Logos und Technologien schützen und wie man ein Startup finanzieren kann. Vorgestellt werden Finanzierungsmodelle über Bootstrapping, Business Angels, Venture Capital, Crowdfunding und – nicht zu vergessen – staatliche Förderungen. Anschließend geht es um Berater, Verträge mit Investoren und um Arbeitsrecht. Natürlich geht der Autor auch auf die Rechte und Pflichten von Gründern als Geschäftsführer und Arbeitgeber ein.

Das Buch „Startup-Recht“ von Jan Schnedler ist gespickt mit Beispielen und Praxistipps. Der Leser erfährt anhand von typischen juristischen Problemen, was ihn erwarten kann und wie man solche Klippen am besten umschifft. Checklisten und Mustertexte runden den Inhalt ab. Der Autor liefert ein solides juristisches Handwerkszeug für Startups. So ausgerüstet können Gründer Fehler vermeiden, die richtigen Entscheidungen treffen und so jede Menge Zeit und Geld sparen.

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