Buchhaltung aus der Cloud: Flexibilität und Sicherheit!

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Über 99 Prozent der deutschen Unternehmen gehören der Gruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) an. Mittelständler und insbesondere kleine Unternehmen erwirtschaften häufig jedoch keinen besonders hohen Gewinn. Trotzdem müssen sie für die notwendige Buchhaltung einen enormen Zeitaufwand betreiben. Natürlich besteht die Möglichkeit, eine Fachkraft für die Buchführung einzustellen. Außerdem könnte man auch einen Steuerberater, der die Geschäftsunterlagen für das Finanzamt aufbereitet, beauftragen. In beiden Fällen entstehen aber beträchtliche Kosten, welche die Wirtschaftlichkeit des Betriebes zusätzlich belasten. Hier kann das Verwenden einer Buchhaltungssoftware hilfreich sein. Wir erklären, was dahintersteckt und wie KMU Vorteile aus dem Einsatz dieser Software ziehen können.

Buchführung
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Pflicht zur Buchführung für Unternehmen

In das Handelsregister eingetragene Kaufleute und andere Unternehmensformen sind grundsätzlich zur doppelten Buchführung verpflichtet. Genauso verhält es sich für gewerblich Tätige, deren Gewinn mehr als 50.000 Euro im Jahr beträgt bzw. deren jährliche Umsatzsumme größer als 500.000 Euro ist. Um dem großen zeitlichen und finanziellen Aufwand für Selbstständige und kleinere Unternehmen weiß auch der Gesetzgeber. Freiberufler oder Kleinunternehmer, die diese Werte nicht erreichen, müssen deshalb nur eine einfache Buchführung betreiben. Für die Steuererklärung kann dann bereits eine Einnahmenüberschussrechnung ausreichen, was die Buchhaltung enorm vereinfacht.

Die Buchhaltungssoftware: zahlreiche Anwendungsgebiete

Der Einsatz einer Computersoftware kann speziell in kleinen Unternehmen dabei helfen, die Buchführung effizienter zu gestalten und um sich – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht zu verzetteln. Dabei ist die Buchhaltungssoftware für den Unternehmer eine willkommene Unterstützung in folgenden Bereichen:

  • Rechnungserstellung
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung
  • Auftragserstellung und -bearbeitung
  • Berechnung von Umsatz- und Vorsteuer
  • Verbinden von Online-Banking und Finanzbuchhaltung
  • Controlling
  • Bilanzierung und Planung

Durch den gekonnten Umgang mit der Buchhaltungssoftware können Unternehmen häufig sogar ganz auf die Dienste eines Steuerberaters verzichten oder zumindest beachtlich reduzieren, was eine Kostenersparnis bedeutet. Mit der bekannten Software FastBill gehört der zeitaufwendige Papierkram endlich der Vergangenheit an. Besonders kleine Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, dass man Rechnungen einfach online erstellen und wichtige Belege archivieren kann.

Wichtige Dokumente effizient aufbewahren und verwalten

Die Buchhaltungssoftware ist ein hilfreiches Instrument, mit dem ein Unternehmen effizient arbeiten, kontrollieren und wichtige Planungsaufgaben angehen kann. Im Betriebsalltag entfällt die Notwendigkeit, riesige Aktenberge in Schränken zu stapeln. Außerdem braucht man sich kein kompliziertes System einfallen lassen, um Kunden und die jeweiligen Geschäftsbeziehungen miteinander verknüpfen zu können. Es können z. B. Belege bearbeitet werden, indem sie einfach eingescannt und direkt in der Buchungssoftware abgespeichert werden. Muss ein Schriftstück später noch mal kontrolliert werden, so erweisen sich die Suchfunktion und Texterkennung als besonders praktisch. Genauso einfach lässt sich der Rechnungsstatus verfolgen und Zahlungen freigegeben – alles komfortabel vom Bürosessel aus und ohne dem zeitaufwändigen Gang zum Aktenschrank.

Freier Kopf für wichtige Planung

Den Gewinn erhöhen, Verluste vermeiden: Diese einfachen Handlungsmaximen eines jeden Unternehmens entscheiden über die Wirtschaftlichkeit und letztendlich über die weitere Existenz des Betriebes. Natürlich kann die Buchhaltungssoftware nicht das notwendige unternehmerische Denken und Handeln ersetzen. Sie spart jedoch Kosten und wertvolle Zeit, sodass man sich auf das Wichtigste konzentrieren kann: Das Planen und Durchführen von Projekten. Mit ein paar wenigen Mausklicks erscheint auf dem Monitor beispielsweise die aussagekräftige Unternehmensbilanz. So erkennt der Unternehmer sofort, welche der wirtschaftlichen Ziele erreicht wurden und wo noch Handlungsbedarf besteht. Mithilfe dieser Informationen können wichtige Planungen angegangen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Buchhaltungsprogramme insbesondere für Selbstständige und KMU lohnen, die ihre Buchhaltung selbst handhaben und nicht in die Hände eines kostspieligen Steuerberaters geben wollen. Die Software greift buchhalterischen Anfängern hilfreich unter die Arme. Auch der Hilfsassistent und die Supportoption fallen positiv auf. Lizensierte Produkte punkten außerdem durch umfangreichere Funktionen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Software regelmäßige Updates durch den Hersteller erhält, um sich den Änderungen in der Unternehmensbesteuerung anzupassen.

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