BetterTaxi, Alternative zu myTaxi und Co.!

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Zumindest in den großen Städten ist es schon fast Normalität. Smartphone Nutzer, die ein Taxi brauchen, erledigen das per App auf ihrem Smartphone. Immer mehr Menschen laden sich Taxi-Apps von BetterTaxi, myTaxi & Co. auf ihr Smartphone, um von den Vorteilen der mobilen Taxibestellung zu profitieren.

Taxi-Apps: Die Vorteile der mobilen Taxi-Bestellung

Gerade Vielreisende, die beruflich häufig unterwegs sind, wissen die Flexibilität und den Komfort zu schätzen, den die Taxi-Vermittlung mittels App zu bieten hat. Taxi-Apps versprechen im Wesentlichen drei Vorteile: sie sind einfach, komfortabel und gratis.

  • Einfach: Die Bestellung erfolgt via Internet, was die Suche nach der richtigen Telefonnummer des örtlichen Taxianbieters erspart.
  • Komfortabel: Nach der Bestellung wird der Fahrgast über die voraussichtliche Dauer bis zur Ankunft des Taxis informiert und kann vielfach die Anfahrt am Display verfolgen. Dies verkürzt die gefühlte Wartezeit. Zudem kann in den meisten Fällen direkt per Taxi-App oder PayPal bezahlt werden, so dass nicht einmal Bargeld notwendig ist.
  • Gratis: Taxi-Apps und der Vermittlungs- Service kosten nichts. Zudem spart man sich den Telefonanruf.

Zahlreiche Startups haben den Markt entdeckt und kämpfen mit Taxi-Vermittlungsdiensten um die Gunst der Fahrgäste. Neben myTaxi, Taxi.de oder dem häufig im Kreuzfeuer stehenden Fahrdienstvermittler Uber gehört auch das Berlin-Münchener Startup BetterTaxi dazu.

Mit BetterTaxi in 150 Städten per App Taxi bestellen

Das Startup wurde im Januar 2012 von Niels Beisinghoff, Daniel de la Cuesta und Hanno Beisinghoff gegründet. Ziel war es, Taxifahren nachhaltiger und komfortabler zu gestalten. Anders als myTaxi und andere Konkurrenten wie Uber, die ihren Service im Wesentlichen auf ausgewählte Großstädte und Ballungsgebiete konzentrieren, agiert BetterTaxi deutschlandweit. Dazu werden nicht einzelne Dienstleister und Taxis geworben, sondern BetterTaxi arbeitet mit den örtlichen Taxizentralen und dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband (BZP) zusammen. So können bei Vertragsabschluss jeweils gleich mehrere Hundert Taxis im System angebunden werden.

Mittlerweile ist das Unternehmen mit rund 50.000 Taxis und mehr als 35.000 Mietwagen in allen Städten und Regionen unseres Landes vertreten. Außerdem vermittelt BetterTaxi Flughafentransfers an den Airports London, Paris, Amsterdam, Rom, Mailand, Wien, Salzburg und Lissabon.

BetterTaxi Web-App
Screenshot: BetterTaxi .de

Klimaneutrale Fahrten: BetterTaxi macht manches anders

Wie auch bei den Konkurrenten können Fahrgäste über die BetterTaxi App ohne Telefonanruf Taxis online buchen und bezahlen. Die BetterTaxi App, die aktuell für iOS und als Web-App verfügbar ist, lokalisiert den Standort des Gastes und ermittelt nach der Eingabe von Start, Ziel, Abholzeit und eventuellen Zusatzdiensten den Fahrpreis. Nach der Buchung kann der User die Anfahrt seines Taxis verfolgen.

Im Vergleich zu myTaxi & Co. macht BetterTaxi allerdings auch einiges anders. So lassen sich Fahrten zu Festpreisen buchen und Taxifahrten als Gruppenfahrten mit anderen Fahrgästen teilen. Zudem bietet das Startup Zusatzoptionen von der Wunschtaxi-Buchung über englischsprachige Fahrer bis hin zu Fahrzeugen mit Kindersitz. Schließlich offeriert BetterTaxi Premium Transfers und maßgeschneiderte Lösungen für Geschäftsreisende oder Unternehmen mit einem hohen Aufkommen an Taxifahrten.

Besonders hervorzuheben ist allerdings der ökologische Ansatz, denn mit BetterTaxi vermittelte Fahrten sind klimaneutral. Das Unternehmen entrichtet eine CO2-Kompensation für jede Fahrt über das Hamburger Klimaschutzunternehmen Arktik, das mehrfach ausgezeichnet und nach dem Gold Standard der WWF zertifiziert ist.

Finanzierung und Monetarisierung von BetterTaxi

Das Startup wurde mit zwei Gründerstipendien und einer Crowdfunding Kampagne auf Companisto finanziert. Zusätzlich investierten 2014 zwei Business Angel eine sechsstellige Summe in das Unternehmen, um den weiteren Ausbau zu unterstützen. Die Monetarisierung des Geschäftsmodells erfolgt über Vermittlungsprovisionen von den Taxizentralen, Gebühren beim Taxi-Sharing sowie Provisionen für die bargeldlose Bezahlabwicklung.

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