Berlin, Stadt der Gründer in Deutschland!

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In Berlin leben die meisten Gründer, dicht gefolgt von Hamburg und Bremen. Immerhin: Sieben Prozent der Gründungen verteilen sich auf die drei Großstädte. Etwa 618.000 Unternehmen wurden im Jahr 2012 neu gegründet. Und der Trend steigt stetig an. Eine Infografik von Recht 24/7 zeigt, wo die meisten Gründer leben, wohin das meiste Risikokapital fließt und welche Rechtsform man bei der Gründung wählen sollte.

Deutschland im Gründungsfieber

Wenn man sich die aktuellen Zahlen der Neugründungen aus dem Jahre 2012 betrachtet, dann könnte man meinen, dass Deutschland im Gründungsfieber ist. Großstädte wie Berlin mit 2,55 Prozent, Hamburg mit 2,30 Prozent oder Bremen mit 2,19 Prozent haben dabei die Nase vorn. Auf den nächsten Plätzen folgen Rheinland-Pfalz mit 1,87 Prozent, Schleswig-Holstein mit 1,78 Prozent, Baden-Württemberg sowie mit jeweils 1,71 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 1,66 Prozent. Das Land Bayern kommt seinem Anteil der Gründer an der Bevölkerung von 1,65 Prozent erst auf Platz neun, gefolgt von Niedersachsen mit 1,53 Prozent auf Rang zehn.

Gründungsfieber
Gründungsfieber (Bildquelle: Ausschnitt Infografik recht24-7.de)

So ist die Wahl eines geeigneten Standortes neben der Leidenschaft und Begeisterung für das eigene Projekt sicherlich einer der wichtigsten Faktoren, der über den langfristigen Erfolg einer Existenzgründung mitentscheiden. Wer sich seine eigene kleine Firma aufbauen möchte, der sollte daher eher an eine Stadt wie Berlin, Hamburg oder Bremen im Norden des Landes denken. Weitere Großstädte sind unter den nächsten zehn Plätzen allerdings nicht weiter zu finden. Erstaunlich, denn traditionsgemäß gelten Bayern und Baden-Württemberg als finanzstark und für Unternehmensgründungen als erfolgversprechend.

Berlin auf Platz eins der IT-Finanzierungen

Mindestens genauso wichtig wie der Standort ist die Finanzierung eines Unternehmens. So benötigt jede Gründung auch ein solides Fundament. Doch wohin fliessen die Gelder? Auch hierüber gibt die Infografik von Recht 24/7 detailliert Auskunft. Und tatsächlich, Berlin ist beliebt: So gingen von den insgesamt 241 Millionen Euro, die im Jahr 2012 als Venture Capital für Gründungen im IT-Bereich ausgegeben wurden, an Start-ups in der Bundeshauptstadt. Baden-Würtemberg folgt mit einem Anteil von elf Prozent auf Platz zwei und Bayern mit einem Anteil von acht Prozent auf Rang drei. Deutlich wird, dass die Kombination Berlin als Standort plus IT-Branche eine Erfolgsrezept zu sein scheint.

Gründungsfieber
Gründungsfieber (Bildquelle: Ausschnitt Infografik recht24-7.de)

Welche Rechtsform ist die Richtige?

Doch auch die Unternehmensform spielt neben der Haftung eine wichtige Rolle. So ist die Rechtsform abhängig vom Kapital, welches in das Unternehmen eingebracht werden soll. Die Infografik auf der Website recht24-7.de informiert anschaulich darüber, welche Rechtsform die richtige ist. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich zum Beispiel die Unternehmensgesellschaft. Die so genannte Mini-GmbH oder 1-Euro-GmbH steht Gründern seit November 2008 als neue Rechtsformvariante zur Verfügung. Vorteile: Eine Unternehmensgesellschaft können Gründer gemeinsam mit anderen oder alleine gründen; die Haftung bleibt auf das Vermögen der Gesellschaft beschränkt; Startkapital ist nicht notwendig.

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