Arbeitskleidung, der unterschätzte Image-Faktor!

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Spielt die das Thema Arbeitskleidung auch für Startups eine Rolle? Lohnt es sich, von Beginn an, in einen einheitlichen Look der Mitarbeiter zu investieren? Diese Fragen stellen sich sicher viele Gründer, zumal in vielen Fällen aufgrund des engen Budgets in der Anfangsphase Prioritäten gesetzt werden müssen. Sollte man aber deshalb auf die Möglichkeit, die Corporate Identity zu stärken damit das Image des Unternehmens zu präsentieren, verzichten?

Berufsbekleidung: Wenn Kleider nicht nur Leute machen

Kleider machen Leute – diese Weisheit steht im Besonderen auch für Berufskleidung. Viele Berufsgruppen erkennt man auf Anhieb anhand ihrer Kleidung. Ob Polizist, Koch, Schornsteinfeger oder Zimmermann – die Kleidung steht für die Branche und deren Image. Nicht umsonst wird Berufskleidung auch als Image-Kleidung bezeichnet. Auch im „normalen“ Arbeitsalltag spielt Arbeitskleidung eine wichtige Rolle. Bei vielen Jobs ist eine bestimmte Berufskleidung nicht nur sinnvoll, sondern nicht selten sogar vorgeschrieben. So soll Berufskleidung den Träger vor Wind, Wetter und Schmutz schützen, Unfällen vorbeugen und nicht zuletzt praktischen Aspekten genügen. Beispielsweise bietet sie – wie die bekannte Zollstocktasche – Platz für benötigte Mess- und Werkzeuge.

Arbeitskleidung
Arbeitskleidung

Natürlich ist eine einheitliche Arbeitskleidung auch wichtig, um die Zusammengehörigkeit im Team zu dokumentieren, das Wir-Gefühl zu stärken und ein Unternehmen nach außen zu repräsentieren. Wie anders sollten potenzielle Kunden sonst die Mitarbeiter eines Unternehmens als kompetente Partner identifizieren?

nsbesondere bei Messeauftritten, bei Startup-Pitches und repräsentativen Events sollte ein Startup-Unternehmen keinesfalls auf dieses Aushängeschild zur Markenpräsentation nicht verzichten. Ein bedrucktes T-Shirt allein kann schon ein Statement senden, das dem gegenüber im Kopf bleibt und so den Grundstein für nachhaltige Geschäftsbeziehungen legen kann.

Der langweilige Blaumann ist längst Geschichte

Der Handel bietet eine breite Palette ansprechende und hochwertige Arbeitskleidung. Vorbei sind die Zeiten des langweiligen Blaumanns, der steifen, unbequemen und häufig schweißtreibenden Arbeitsjacken und -hosen. Heute ist bequeme, atmungsaktive und farbenfrohe Arbeitskleidung angesagt. Dabei zeichnet sich sogar ein deutlicher Trend ab. Aus simpler Arbeitskleidung ist Workwear geworden – bequeme Berufsbekleidung, die in einigen Fällen sogar zunehmend den Freizeitbereich erobert. So eignen sich hochwertige Arbeitsjacken aus Softshell oder Microfleece auch als Outdoor-Kleidung während beispielsweise Warnwesten und -jacken für Biker oder Radfahrer interessant sein können. Natürlich bieten Händler für Arbeitsbekleidung auch T-Shirts in den unterschiedlichsten Designs mit und ohne Aufdruck, Thermo-Unterwäsche, Hosen und Handschuhe, denen man ihre eigentliche Bestimmung kaum ansieht und mit denen man auch in der Freizeit gut angezogen ist.

Fazit: Solange der Gesetzgeber keine Arbeitskleidung vorschreibt, bleibt es jedem Gründer selbst überlassen, seine Mitarbeiter entsprechend auszurüsten. Im Sinne des Teamgedankens und der Wahrnehmung im Auge des Kunden, macht es jedoch Sinn, nicht nur auf Events zumindest Teile der Arbeitskleidung im Corporate Design einzusetzen. Startups sollten auf dieses Potenzial der Markenpräsentation nicht verzichten.

Bildquelle: Pixabay.com

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