Anleitung zum richtigen Umgang beim Drucken von Etiketten!

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Egal ob Visitenkarten, Adressaufkleber oder Etiketten, sie sehen elegant aus und machen einen seriösen Eindruck. Adressaufkleber ersparen handschriftliche unleserliche Notizen und können auch auf beinahe jeder Oberfläche angebracht werden. Etiketten eignen sich, um verschiedene Dinge zu beschriften und so Ordnung und Übersichtlichkeit zu schaffen. Wenn Kontaktdaten schnell und seriös weitergegeben werden sollen, sind Visitenkarten unerlässlich. Sie sind klein, passen in jede Tasche und sind somit immer schnell zur Hand und gehen nicht so schnell verloren. Außerdem treten keine Fehler und Zahlendreher bei der Weitergabe der Handynummer/ Telefonnummer auf. Daneben gibt es auch keine Probleme bei der Leserlichkeit von handschriftlich aufgeschriebenen Nummern.

Druckerreinigung

Damit Etiketten gedruckt werden können, muss der Drucker richtig eingestellt und gereinigt sein. Wenn der Drucker nicht richtig druckt, sollte als Erstes überprüft werden, ob die Patronen richtig im Druckkopf sitzen und ob die Folien vollständig entfernt wurden. Billige Fremdtinte kann dazu führen, dass der Druckkopf vertrocknet. Wenn nur ein streifiger Ausdruck aus dem Drucker kommt, kann man mit einem Düsentest herausfinden, welche Düsen für den unsauberen Druck hauptsächlich verantwortlich sind. Für den Düsentest muss man über den PC/ Laptop in das Druckertreibermenü. Unter „Wartung“ kann man diesen Test dann durchführen. Wenn die intensive Druckkopfreinigung über das Druckertreibermenü mehrmals durchgeführt, aber nicht die gewünschte Wirkung erreicht wurde, sollte man eine manuelle Intensivreinigung durchführen.

Für die manuelle Reinigung werden zuerst Druckkopf und Patronen aus dem Drucker ausgebaut. Bei den meisten Druckermodellen muss man für den Ausbau des Druckkopfs den grauen Hebel betätigen. Anschließend kommt der Druckkopf in einen Plastikbecher, in dem sich destilliertes Wasser befindet. Bei dem destillierten Wasser ist darauf zu achten, dass die Füllhöhe nicht zu hoch ist. Denn Kontakte oder ähnliches sollten nicht mitgebadet werden. Zur Reinigung reichen bereits einige Millimeter. Nachdem der Druckkopf mehrere Stunden im destillierten Wasser war, sollte er vor dem Einbau sehr gut getrocknet werden. Ist der Druckkopf oben, an der Stelle, an der Tinte von der Patrone in den Druckknopf befördert wird, ebenfalls verstopft, können dort ebenfalls ein paar Tröpfchen destilliertes Wasser platziert werden. Wird die Reinigung mit normalem Leitungswasser durchgeführt, kann es durch Kalk oder Ähnlichem zu Ablagerungen im Druckkopf kommen. Dadurch wird der Druckknopf erneut verstopft. Nach der Trocknung wird der Druckknopf wieder in den Drucker eingebaut und anschließend werden erneut ein paar Reinigungsdurchgänge über den Drucktreiber durchgeführt.

Avery Zweckform Assistent 4.0.2

Der Avery Zweckform Assistent ist eine kostenlose downloadbare Software zum Erstellen von Aufklebern oder Visitenkarten. Damit diese individuell gestaltet werden kann, enthält das Programm zahlreiche Layout-Vorlagen. Die Vorlagen können aber nicht nur für Visitenkarten sondern auch für Etiketten verwendet werden. Daneben gibt es noch Entwürfe für Tages- und Wochenpläne sowie für Überweisungsträger und für das Chronoplan Zeitplansystem.

Das Programm ist für das Betriebssystem Windows 7 gemacht worden und hat eine Größe von 24,4 MB. Die Sprache ist deutsch. Wenn das Programm installiert ist, erscheint es in der Programmoberfläche der Textverarbeitung Word von Microsoft. Dort bildet es ein neues Untermenü. Über eine Artikelliste kann der Anwender dann das gewünschte Format des Etiketts auswählen. Anschließend kann das Etikett mit einem Text beschriftet werden. Die Bedienung des Programms ist einfach und durch die verschiedenen Designs findet sich immer die richtige Vorlage. Die Entwürfe lassen sich leicht über Microsoft Office ändern und können so an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Durch die vorhandenen Vorlagen, spart man Zeit und kann so problemlos individuelle Visitenkarten und Etiketten drucken. Die Software funktioniert aber nur mit dem Microsoft Office-Paket. Sie funktioniert nicht mit kostenlosen Programmen wie zum Beispiel OpenOffice.

Rüschi von Softonic

Bei vielen Ordnern ist die Beschriftung der Ordnerrücken unerlässlich. Handgeschriebene Beschriftungen verblassen oft oder werden mit der Zeit unleserlich. Die Software Rüschi von Softonic bietet die Möglichkeit, Beschriftungen für Ordnerrücken digital zu erstellen. Aber auch Etiketten für andere Gegenstände sind möglich. Rüschi funktioniert mit Windows 7, aber auch mit Windows 8 oder Windows Vista. Die Sprache ist deutsch und die Größe beträgt 2,6 MB.

Rüschi muss nicht installiert werden. Die Dateien werden vom Setup in einen frei gewählten Ordner gelegt. Das Programm wird dann vom Ordner oder von der Desktop-Verknüpfung gestartet.

Damit die Etiketten auch exakt der Größe des Ordnerrückens entsprechen, gibt es im Programm fünf verschiedene Standardvorlagen. Die Vorlagen orientieren sich an den üblichen Leitz-Ordnergrößen. Wenn die Vorlage noch nicht den eigenen Wünschen entspricht, dann können die Abstände, Ränder, sowie Reihen und Spalten noch angepasst werden. Bilder und Texte können über ein Pop-Up-Menü in das Feld der Etiketten eingefügt werden. Damit mehrere einheitliche Etiketten schnell und einfach erstellt werden können, wird mit einem Klick das erstellte Etikett in das nächste Feld kopieren. Der Text dann noch nach Belieben wandelbar.

Die Bedienung des Programms ist einfach und die Etiketten und Ordnerrückenschilder können vielfältig gestaltet werden. Wenn die Abstände und Ränder verändert werden, berechnet die integrierte Rechenzeile im Menü die neuen Angaben. Leider passt sich die Vorschau den neuen Angaben nicht an und es gibt auch keine Wiederherstellen- Funktion.

Labeljoy

Mit Labeljoy können Etiketten für Namensschilder, Ordner, Briefe, Karten oder sonstige Dinge gedruckt werden. Die Software ist für Windows 7, Windows 8, Windows XP und Windows Vista geeignet. Für das Programm werden 100 MB freier Speicherplatz benötigt. Um eine Echtbilddarstellung zu ermöglichen, benutzt Labeljoy eine WYSIWYG Benutzeroberfläche. Damit auch Z-Etiketten möglich sind, die dynamische Informationen enthalten, lässt sich eine Verbindung zwischen LabelJoy und einer externen Datenquelle erstellen. Die Dateiexporte erfolgen in allen üblichen Bildformaten. Dazu gehören png, jpg, pdf und gif.

Neben normalen Etiketten ist auch die Erstellung von Barcodes möglich. Hierfür ist aber noch eine zusätzliche Software nötig. Nach dem Importieren der Daten, wird auf „Ok“ geklickt und LabelJoy generiert den Barcode. Ebenfalls sind personalisierte Barcodes möglich. Die QR Codes sind sowohl offline als auch online herstellbar. Insgesamt gibt es 17 Barcodevorlagen, mit denen die üblichen Nutzungsbereiche alle erfasst sind. Dazu gehören Ean 13, Code 39, Code 93, UPC, ITF14 und Codabar, Interleaved 2/5. Mit dem Barcode können deshalb auch Preisschilder oder Produktetiketten erstellt werden. Dies ist vor allem für Ladeninhaber nützlich.

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