Ab in die Pilze: mit Messer, Körbchen und App!

Veröffentlicht von

Die Pilzsaison ist fast vorbei. Fast. Denn noch gab es keinen ernsthaften Frost. Nächste Woche soll es sogar wieder etwas wärmer werden. Außerdem haben wir zunehmenden Mond. Da sollen Pilze am besten wachsen. Das besagt eine Bauernregel. Und wenn es noch mal regnet, kann man sich das Körbchen mit dem Messer auch schon bereit legen. Denn dann sprießen sie. Die Pilze. Steinpilze, Maronen, Ziegenlippen und Butterpilze sind landläufig bekannt. Braune Kappe und gelbes Schwämmchen, da kann man nichts falsch machen.

Steinpilz
Steinpilz (Quelle: flickr.com – Volkersworld)

Sicher Pilze sammeln mit App:

Doch wer auch unbekannte Pilze sammelt, um nicht mit leeren Händen, oder besser gesagt Körbchen, nach Hause zu kommen, der sollte sich gut auskennen. Denn oft sehen hochgiftige Pilze anderen essbaren Pilzen zum verwechseln ähnlich. So könnte man beispielsweise den essbaren Perlpilz mit dem jungen Fliegenpilz verwechseln. Der Fliegenpilz ist in kleineren Mengen zwar nicht tödlich giftig wie der Knollenblätterpilz oder der Pantherpilz, sondern „nur“ halluzinogen. Doch wäre eine Verwechslung fatal. Wenn man also vor einem Pilz steht und sich wundert, ob der genießbar oder giftig ist, wäre ein Blick in ein Pilzbestimmungsbuch ganz sicher sinnvoll. Doch wer schleppt schon einen dicken Wälzer mit ins Dickicht des Waldes. Und das braucht man ja auch gar nicht. Denn Nature Mobile hat jetzt eine App zum Pilze sammeln entwickelt. Mit dem „Pilzführer Pro“ können Pilzsammler unterwegs im Wald mit ihrem Smartphone die Pilze bestimmen. Der „Pilzführer Pro“ verfügt über mehr als 300 Pilzsorten. Die über 2000 hochauflösenden Bilder zeigen die Pilze in unterschiedlichen Perspektiven und Lebensstadien. Die App eignet sich für Gelegenheitssammler und Pilzkenner gleichermaßen. Denn der für den Inhalt verantwortliche Dr. Gerhardt hat bereits etliche Pilzbücher herausgebracht.

Wie bestimmt man einen Pilz?

Der „Pilzführer pro“ gibt zwei Möglichkeiten vor, wie man einen Pilz identifizieren kann. So kann man einen Pilz über seine Merkmale bestimmen, indem man die äußerlich sichtbaren Eigenschaften des Pilzes mit den vorgegebenen Eigenschaften in einer Liste abgleicht. Am Ende bleiben nur noch wenige Pilze übrig, die in Frage kommen. Die zweite Möglichkeit zur Pilzbestimmung besteht darin, quasi Schritt für Schritt eine Frage nach der nächsten zu beantworten. Hat man alle Fragen beantwortet, dann erhält man den beschriebenen Pilz zur Ansicht. Den kann man dann mit dem gefundenen Pilz abgleichen. Wenn es sich bei diesem Pilz auch zugleich um den Pilz handelt, der vor einem auf dem Waldboden steht, dann hat man den Pilz hoffentlich richtig bestimmt.

Fazit: Nicht nur Pilze suchen, sondern Pilze bestimmen mit dem Pilzführer Pro. Den gibt es übrigens für iPhone und co. sowie für alle Android Geräte.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.