5 praktische Tipps zur Steigerung der Brand Awareness!

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Für viele Menschen spielt bei ihrer Kaufentscheidung die Bekanntheit einer Marke eine maßgebliche Rolle. Menschen verknüpfen mit bekannten Marken bestimmte positive Eigenschaften, die zugleich ein Gefühl der Vertrautheit und des Vertrauens vermitteln. Markenbekanntheit (Engl.: Brand Awareness) ist nicht nur für Branchenriesen wie BMW, Red Bull, Shell oder Vodafone ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg. Auch kleinere und mittlere Unternehmen und Startups sind gut beraten, in ein konsistentes Branding und eine hohe Brand Awareness zu investieren.

Dieser Beitrag erklärt, was Brand Awareness ist und wie man die Markenbekanntheit messen kann. Zudem geht es darum, wie Unternehmen durch Werbegeschenke zur Steigerung der Brand Awareness beitragen können.

Markennamen
Brand Awareness

Was ist Brand Awareness?

Der Begriff Brand Awareness kommt aus dem Marketing und bezeichnet die Markenbekanntheit bzw. den Wiedererkennungswert einer Marke. Diese wird durch Befragung in der Zielgruppe einer bestimmten Produktkategorie ermittelt. Marktforscher ermitteln, wieviel Prozent der befragten Personen sich an Namen oder Logo der betreffenden Marke erinnern können.

Die Markenbekanntheit wird in drei Stufen unterteilt:

  • Top of Mind
  • Unaided Recall
  • Aided Recall

Die Stufen unterscheiden sich darin, wie schnell sich die befragten Menschen an eine bestimmte Marke erinnern.

Top of Mind beschreibt, wie der Name bereits suggeriert, die Marke, die Befragte sofort nennen, wenn sie nach einer Produktgruppe befragt werden. Top of Mind Awareness bedeutet allerdings nicht, dass die jeweilige Marke die Lieblingsmarke der Befragten ist. Es ist lediglich diejenige Brand, die ihnen als erste in den Sinn kommt. Häufig handelt es sich um die Global-Player. So fällt in der Regel bei der Produktkategorie Erfrischungsgetränke der Name Coca Cola, bei Smartphone Apple oder Samsung und bei Jeans Levi´s.

Unaided Recall sind all die Brands, die Befragte nach einer kurzen Überlegung ohne Unterstützung von außen („unaided“) nennen. Verbraucher werden gefragt, welche Marken ihnen zu einer bestimmten Produktkategorie oder Industrie einfallen, allerdings ohne, dass ihnen Bilder oder andere Hinweise gezeigt werden. In der Regel sind die Marken, die genannt werden, tief im Bewusstsein der Konsumenten verankert sind. Im Schnitt können Verbraucher zwischen drei und fünf Marken pro Produktkategorie nennen. Für die meisten Unternehmen sollte das Ziel sein, zu dieser Brand Awareness zu gehören.

Aided Recall ist die dritte Stufe der Brand Awareness. Die befragten Verbraucher kommen hier nicht ohne Hilfestellung auf die Marke. Häufig erkennen sie sie erst, wenn der Markenname genannt wird. Eine Aided Recall Brand Awareness ist für Unternehmen dann nützlich, wenn Kunden ihre Kaufentscheidung in aller Ruhe treffen und sich vorher ausführlich über verschiedene Produkte informieren.

Studie zur Brand Awareness mit interessantem Resultat

Wie der Wiedererkennungswert von Marken in den Köpfen von Verbrauchern verankert ist, zeigt sich in einer Studie zur Brand Awareness, die ein führender Werbemittel-Hersteller durchgeführt hat. Dieser hat 100 Personen die Aufgabe gestellt, die Logos der zehn größten Marken Europas aus dem Gedächtnis zu zeichnen. Das Resultat der Studie ist verblüffend. Die wenigsten der Befragten waren in der Lage, die verschiedenen Logos korrekt zu zeichnen. Daraus lässt sich schlussfolgern, wie wichtig es für Gründer und Unternehmer ist, sich als Marke mit hohem Wiedererkennungswert zu etablieren. Es gilt möglichst effektive Werkzeuge für das Brand Building zu finden, um die Brand Awareness zu steigern und sich immer wieder in das Gedächtnis der Zielgruppe zu rufen.

Wie kann man die Brand Awareness steigern?

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die eigene Brand Awareness zu erhöhen. Einige lassen sich mich mit relativ geringem Einsatz umsetzen. Andere wiederum erfordern nicht selten ein hohes Maß an Sachkenntnis oder auch finanziellen Einsatz.

Tipp 1: Werbegeschenke für besser Brand Awareness

Das bekannte Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ steht selbstverständlich auch hier ganz oben auf der Beliebtheitsskala von Unternehmen und Kunden. Besonders gut kommen beim Kunden dabei Werbeartikel mit Wiedererkennungswert an. Es gibt eine Vielzahl von höherwertigen Artikeln, die mit dem eigenen Logo oder dem Firmenmotto versehen, beim Kunden ankommen und dafür sorgen, dass die Marke bekannter wird. Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, lohnt es sich daher, sich ausgiebig Gedanken zu machen, welche Werbegeschenke tatsächlich zum Unternehmen passen und den Spirit der Marke unterstreichen. Je mehr Nutzen ein Verbraucher aus dem Werbegeschenk ziehen kann, desto besser für die Brand Awareness.

Tipp 2: Social Media Marketing für mehr Markenbekanntheit

Zu den beliebten Optionen, gehören Seiten und Profile auf den Social Media Plattformen. Regelmäßig gepflegte Facebook Seiten, Instagram Auftritte und aktuelle Tweets auf Twitter sorgen dafür, dass die Aktivitäten des Unternehmens wahrgenommen werden. Häufige Präsenz brennt sich ins Bewusstsein der Zielgruppe ein. Social Media Marketing ist effektiv und relativ einfach umzusetzen.

Tipp3: Mehr Brand Awareness mit Empfehlungsprogrammen

Das Prinzip ist einfach. Nutzer, die eine Angebot in Anspruch nehmen und dieses an weitere Nutzer weiterempfehlen, profitieren zusätzlich. So können sie für ihre Weiterempfehlung eine zusätzliche Leistung als Dankeschön bekommen. Empfehlungsprogramme werden häufig von Versicherungen, Banken oder Energieversorgern genutzt.

Tipp 4: Google Ads und Facebook Ads für mehr Sichtbarkeit

Ebenso haben sich Google Ads und Facebook Ads als sinnvoll erwiesen. Allerdings ist dieser Bereich, je nach Branche und Zielgruppe, häufig hart umkämpft und positive Effekte nicht selten mit einigen Kosten verbunden.

Tipp 5: SEO-optimierter Webauftritt zur Steigerung der Brand Awareness

Kostengünstiger ist es dagegen, die eigene Website nach aktuellen SEO-Standards zu optimieren und den Besuchern mit hochwertigem Content einen deutlichen Mehrwert zu bieten. Besucher, die auf der Website interessante Informationen und Lösungen zu ihren eigenen Fragen finden, werden wiederkommen und den Onlineauftritt des Unternehmens weiterempfehlen. Dies wiederum sorgt für mehr Traffic und für mehr Sichtbarkeit im Netz, was sich letztendlich positiv auf die Markenbekanntheit auswirkt.

Bildquelle: Pixabay.com

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