3D-Drucker eröffnen ungeahnte Möglichkeiten!

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Der 3D-Druck wird heute nicht mehr nur zur Massenfertigung in der Verpackungsindustrie oder in der Medizin- und Zahntechnik verwendet. Für private Anwender stehen inzwischen Geräte ab 200 Euro zur Verfügung. Wer Dosen oder Figuren selber „Drucken“ möchte, der findet für seinen 3d Drucker bei der Schweizer Firma fabberworld.com das nötige Zubehör wie PLA und ABS Filament in verschiedenen Farben sowie Kugellager, Zahnriemen oder Schrittmotoren.

Was sind 3D Drucker?

Unter 3D Drucken wird der Fertigungsprozess des Umformens verstanden. Die dafür notwendigen Geräte gehören im weitesten Sinne in die Maschinenklasse der digitalen Fabrikatoren. 3d Drucker sind in der Lage, dreidimensionale Objekte aufzubauen. Der computergesteuerte Aufbau erfolgt aus mindestens einem Werkstoff, der flüssig oder fest sein kann. Typische Werkstoffe sind Metalle, Keramiken sowie verschiedene Kunststoffe und -harze. Beim Fertigungsprozess sind die Maße und Formen vorgegeben und basieren auf einem CAD-Programm. Während das Werkstück entsteht, finden unterschiedliche physikalische und chemische Härtungs- beziehungsweise Schmelzprozesse statt.

Unterschiede in Leistung und Funktion

Informationen über die Geschwindigkeit und Auflösung sagen nichts darüber aus, wie effektiv der 3D Drucker arbeitet oder wozu das Gerät tatsächlich fähig ist. Die Unterschiede in der Leistung und Funktion sind jedoch in der Verarbeitung erkennbar. Wer seinen eigenen 3D Drucker bauen möchte, findet bei fabberworld.de das nötige Equipment. Das PLA Filament der Schweißer Firma wird aus Maisstärke hergestellt, ist kompostierbar und somit umweltfreundlich. Produziert mit höchsten Toleranzen ist der Durchmesser völlig rund. Die engen Toleranzen sollen höchste Druckqualität gewährleisten und eine gleichmäßige Extrusionsmenge garantieren.

3D-Druck in der Heimanwendung

2013 kamen die ersten 3D Drucker für Privatkunden auf den Markt. Die dazugehörige Software wird entweder mitgeliefert oder steht als Download zur Verfügung. Einfache Anwendungen wie zum Beispiel kleine Spielzeugfiguren, Schmuck oder Schatullen lassen sich damit problemlos herstellen. Wer aufwendigere Dinge fertigen möchte, benötigt einen professionellen Drucker. Damit lassen sich dann auch strukturell komplexe, belastbare Objekte mit perfekten Kurven fertigen. So soll es kürzlich einem Forscherteam vom Laserzentrum in Hannover gelungen sein, einer Labormaus eine Hautfläche zu transplantieren, die mithilfe eines Biodruckers hergestellt wurde (t3n). Das Vorgehen ist offenbar revolutionär und scheint ein absolutes Novum in der Wissenschaft dazustellen. Bei der Methode wird eine Vielzahl von Körperzellen auf den Mikrometer exakt aufeinander geschichtet. Allerdings soll die Nachbildung noch weit entfernt von einer echten Haut sein. Denn noch fehlen in dem nachbildeten Hautgewebe Haar-, Nerven-, Blutgefäß- und Schweißdrüsenzellen.

3D Druck - Roboter
3D Druck – Roboter (Quelle: flickr.com – gynti)

Alternative Fabrikationslabor (FabLab)

Wer sich keinen 3D Drucker anschaffen möchte, der kann sein Werkstück übrigens auch von einem Fabrikationslabor ausdrucken lassen. Inzwischen gibt es Online-Services, bei denen Kunden ihre CAD-Datei hochladen können. Die Anfertigungen werden nach hause geliefert. Es ist außerdem möglich, diverse Objekte mit der Hilfe eines 3D Scanners in Daten umzuwandeln. Dazu benötigt man nicht mehr als eine Webcam und eine entsprechende Software. Auch diesen Service bieten verschiedene Online Dienstleister an.

Achtung: Für den 3d Druck gelten die Regeln des Urheberrechts. Außerdem sind Patente und Gebrauchsmuster zu beachten.

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