Texte online Speichern mit textsave!
Mit dem Web 2.0 Service von textsave kann man ohne Registrierung einfach einen oder mehrere Texte online speichern. Auf der Startseite von textsave hat man gleich ein Eingabefeld, in diesen man seinen text reinschreiben oder reinkopieren kann, sind alle Wörter im text untergebracht, so kann man mit einem Klick auf Speichern/Save diesen Text dauerhaft online bei textsave Speichern.
Die länge des Textes ist dabei auch erst einmal unbegrenzt, für jeden online gespeicherten Text bekommt man dann eine eigene Unterseite auf der textsave Website.

Hat man seinen Text dann bei textsave gespeichert, so braucht man sich nur noch die Url, des gespeicherten Textes speichern und schon kann man sein leben lang auf diesen online gespeicherten Text zurückgreifen.
Gerade in Verbindung mit Twitter ist dieser Service eine echte Bereicherung, da man auch mal mehr als nun 160 Zeichen online speichern kann, die Url lässt sich dabei dann übrigens auch einfach per Twitter versenden.
Da der Service auch noch sehr jung ist, fallen die sonstigen Funktionen von textsave momentan ehe noch sehr spärlich aus. Man kann aber gespannt sein, wie sich der Service in Zukunft noch entwickeln wird und ob vielleicht sogar in Zukunft noch einige Funktionen hinzu kommen werden.





20 September 2008 um 12:36
[...] Netznews über Textsave: Draufgehen, irgendwas schreiben, speichern, URL bekommen, fertig. Mehr ist nicht. Eine Anwendung [...]
21 Juni 2010 um 19:12
Morbus Schröder
Synonym: balanitis vesiculosa sanguris
Definition: Beim Morbus Schröder handelt es sich um eine Infektion mit grampositiven, anaeroben nicht sporenbildenden Stäbchen, Propionibacterium granulosum.
Epidemiologie: In den westlichen Ländern sehr seltene Erkrankung mit ca. 2 Neuerkrankungen/1000000 Einwohnern/Jahr. In Afrika und fernöstlichen Ländern liegt die Inzidenz deutlich höher. Weltweit sind es ca. 50000 Neuerkrankungen pro Jahr. Prävalenz m:w - 70:1.
Erreger: Propionsäurebakterien finden industriell Anwendung zur Hohlraumbildung mancher Käsesorten. Diese entstehen durch das bei der Propionsäuregärung gebildete CO2. Propionibakterien leben anaerob, haben einen hohen GC-Gehalt und sind obligate, meist sekundäre Gärer. Sie stellen sehr hohe Anforderungen an ihre Nährstoffquellen (Aminosäuren, Purine,…) und wachsen im allgemeinen sehr langsam. Propionibakterien gehören zur natürlichen mikrobiellen Flora der Haut. Unter bestimmten Bedingungen können sie an Infektionen beteiligt sein. Actinomycesarten finden sich regelmäßig in der Mundhöle, gelegentlich auch im Verdauungs- oder Genitaltrakt. Zu den pathologischen Spezies der Propionibakterien gehören Propionibakterium acnes, Propionibakterium avidum und das die Balanitis verursachende Propionibakterium granulosum.
Pathogenese: Die Übertragung erfolgt sexuell, begünstigt durch Fissuren, dringt der Erreger ins Bindegewebe ein und hält sich bevorzugt im Spatium zwischen Tunica albuginea und Subcutis auf. Als Nährstoff dient der subcoronare smegma, die entstandenen Gasbläschen bluten ein und erscheinen durch das abgebaute Hämoglobin typischerweise als dunkelbraune livide verfärbte Bläschen („Lattenrost“, balkenartige Rostreifen entlang der phlegmonösen Ausbreitung). Bei der Frau kann es zu leichten Schleimhautanhebungen kommen, wird durch das saure Scheidenmilieu jedoch nur bei Störung der ph-Homöostase als Bakterielle Superinfektion vorgefunden.
Symptomatik: Nach einer Inkubationszeit von ca. 3 Tagen verspürt der Patient Pruritus an der Glans Penis sowie leichtes brennen beim Wasserlassen. Nach 5 Tagen imponieren die dunkelbraunen rostigen Bläschen. Ein Übergreifen auf die Harnröhre oder den Urogenitaltrakt kommt nicht vor.
Diagnostik: Inspektion mit typischer vesikulärer livide verfärbter Erscheinung („Lattenrost“, hämorrhargic vesicular albuginitis). Mikroskopischer Erregerdirektnachweis aus dem Bläschensekret. Anfärbung mittels Methylenblau bzw. nach Gram. Um den Erreger auch kulturell nachzuweisen ist eine Probe auf anaerobem Spezialmedium (z.B. Schaedler Agar) sofort ins Labor einzusenden.
Therapie: Von der Deutschen Gesellschaft für die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten wird Ampicillin in Kombination mit einem ß-Lactamase Inhibitor empfohlen. Darüber hinaus kann bei starker Entzündung die chirurgische Bläschenabtragung mit Verklebung der Balkengänge erwogen werden. Die Prävention besteht in der Anwendung der allgemein-hygienischen Maßnahmen.
Komplikationen: Induratio Penis plastica (IPP, siehe auch Peyronie Disease) bei überschießender Narbenbildung der Tunica albuginea.